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	<title>Persönliches | Susanne Stukenberg</title>
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	<description>Der Tunesien Reisen Blog</description>
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	<title>Persönliches | Susanne Stukenberg</title>
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		<title>Was mich bewegt hat Individualreisen in Tunesien anzubieten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 11:44:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang der 90ger Jahre habe ich für einen der größten Reiseveranstalter Europas mit 3 Buchstaben gearbeitet. Das hat offensichtlich etwas bei mir hinterlassen..]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Warum eigentlich Tunesien?“ Diese Frage wurde mir in den letzten Monaten immer wieder gestellt. Schließlich hatte ich bei meiner Spezialisierung mehrere Regionen im Mahgreb zur Auswahl, neben der Arabische Halbinsel, Italien mit Florenz als einer meiner Herzensorte – und Südamerika, wo ich nicht nur viele Jahren unterwegs war, sondern auch verschiedene regionale Sprachvarianten des Spanischen spreche. Warum ich mich dennoch bewusst für Individualreisen in Tunesien entschieden habe, hat gute Gründe und auch eine Vergangenheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Start war eher zufällig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang der 90er-Jahre begann ich bei einem der damals größten europäischen Reiseveranstalter den Job, den man machen sollte, wenn man jung ist, die Welt entdecken und ständig unterwegs sein möchte: Reiseleiterin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich klang das nach dem perfekten Abenteuer. Besondere Vorkenntnisse waren damals nicht erforderlich. Wichtig waren eine abgeschlossene Ausbildung, Erfahrung im Dienstleistungsbereich, gute Fremdsprachenkenntnisse – und am besten war man noch herrlich jung. Das alles konnte ich bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Bewerbung durfte man fünf Wunschdestinationen angeben. Auf meiner Liste standen Mauritius, die Seychellen, Bali, Florida und die Karibik. Mit Tunesien hatte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kam der offizielle Brief: <strong>Arbeitseinsatz in Tunesien.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ja – ich sprach Französisch. Das war im Grunde die einzige Voraussetzung, die wirklich passte. Gerade erst war ich von einem zweijährigen Aufenthalt in den USA zurückgekehrt und hatte eher mit einer englischsprachigen Destination gerechnet. Aber ich dachte mir: <em>What the hell – das wird schon gutgehen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ankunft in Sousse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar 1992 landete ich in <a href="https://susannestukenberg.de/08-2024-die-kleine-schwester-von-tunis-sousse/"><strong>Sousse,</strong></a> der drittgrößten Stadt Tunesiens. Die erste Woche sollte ich einem erfahrenen Kollegen über die Schulter schauen und ihn bei seiner Arbeit begleiten. Todor war Rumäne, schon einige Jahre im Unternehmen und bei den Tunesiern ausgesprochen beliebt. Er sprach fließend Französisch, kannte die Kultur und hatte ein gutes Gespür für die Menschen. Außerdem verkaufte er jede Menge Ausflüge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau darum ging es damals. Romantische Vorstellungen von exotischen Reisen und ständigem Entdecken hatten mit dem Berufsalltag einer Reiseleiterin nur wenig zu tun. In meiner Stellenbeschreibung stand offiziell „Außendienstmitarbeiterin“. Mit 20 Jahren konnte ich mit diesem Begriff nicht viel anfangen. Heute weiß ich: Ich war im Vertrieb tätig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und tatsächlich war ich erstaunlich gut darin. Ich verkaufte Hunderte von „Kamelsafaris“ – so hieß unser beliebtester Ausflug nach Douz, über Kairouan und den Chott el Djerid, den größten Salzsee Afrikas. Ein Hotelgast suchte mich einmal mehrmals auf. Schließlich sagte er zu mir: „Ich habe sofort gemerkt, dass Sie bei der XYZ arbeiten. Sie können einfach gut verkaufen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals wusste ich nicht so recht, wie ich dieses Kompliment einordnen sollte. Heute sehe ich es anders: Es war wahrscheinlich eines der schönsten Komplimente, die man einer jungen Reiseleiterin machen konnte. Denn gutes Verkaufen bedeutet nicht, Menschen etwas aufzudrängen – sondern sie für etwas zu begeistern, von dem man selbst überzeugt ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein erster Ramadan</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Alles ging ganz schnell dann. Ausgerechnet ich – Tunesien-Anfängerin, 23 Jahre alt, blond und ohne jede Ahnung von den kulturellen Gepflogenheiten des Landes – landete mitten im <a href="https://susannestukenberg.de/ramadan-eine-gute-reisezeit/"><strong>Ramadan</strong></a> im Land. In einer großen staubigen Stadt. Das blaue mehr habe ich die ersten Tage nicht erblickt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rückblickend kann ich mir kaum einen intensiveren kulturellen Einstieg vorstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An vieles erinnere ich mich heute nicht mehr. Eine Szene ist mir jedoch bis heute lebhaft im Gedächtnis geblieben: Gegen elf Uhr morgens lief ich durch die Medina von Sousse und biss ganz selbstverständlich in einen Apfel. Ein älterer Mann in einem langen traditionellen Gewand – damals wusste ich nicht einmal, wie diese Kleidung heißt – reagierte sichtlich missbilligend und spuckte vor mir auf den Boden. Erst viel später wurde mir klar, dass mein Verhalten während des Fastenmonats als respektlos empfunden worden sein könnte. Es war eine meiner ersten Lektionen darüber, wie unterschiedlich kulturelle Selbstverständlichkeiten sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Untergebracht war ich in einem typischen Hotel des damaligen Pauschalreisesegments: ein großer Betonbau, graue Fassaden, schwere Vorhänge, ein einfacher Pool mit weißen Plastikliegen und über hundert Zimmern. Das Essen war solide Hotelküche für den Massentourismus und das Restaurant erinnerte mich eher an eine Jugendherberge als an ein Urlaubshotel. Nach heutigen Maßstäben würde ich das Hotel wohl kaum als schön bezeichnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hammamet calling</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Woche in Sousse ging es für mich weiter in den Norden – nach Hammamet. Damals galt der Ort als eine der Perlen des Mittelmeers und wurde nicht umsonst die <strong>„Côte d'Azur Afrikas“</strong> genannt. Ich freute mich. Bzw. mir fiel ein Stein vom Herzen, nicht in dieser staubigen Stadt der "Bettenburgen" - etwas anderes sah ich in dieser Woche nicht, ein knappes Jahr verbringen zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neues Team erwartete mich in Hammamet. Nach einer kurzen Begrüßung – von „Onboarding“ sprach damals schließlich noch niemand – zog ich direkt in das Hotel ein, in dem ich künftig auch meine Gäste betreuen sollte. Es war ein Haus mit rund 400 Betten und drei „Sonnen“ des Reiseveranstalter. Viele Gäste hielten das damals fälschlicherweise für drei Sterne und waren entsprechend enttäuscht. Heute existiert das Hotel nicht mehr – die Bauruine wurde inzwischen abgerissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beruflich lief es für mich dagegen erstaunlich gut. Schon als Anfängerin erzielte ich Rekordumsätze. Meine Bestseller waren die <strong>Kamelsafari</strong>, Teppiche, die in den Hotelboutiquen verkauft wurden (auch daran verdiente der Touroperator und Reiseleiter bekamen Provisionen) und der Tagesausflug nach <strong>Tunis</strong> – eine Tour, die ich privat vermutlich nie gebucht hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Los ging es morgens um 7.30 Uhr. Auf dem Programm standen 45 Minuten in Sidi Bou Said, anschließend die Ausgrabungsstätte von Karthago. Danach folgte das Mittagessen in einer großen Halle am Stadtrand von Tunis, gemeinsam mit zahlreichen anderen Reisegruppen. Im Anschluss besuchten wir die Medina von Tunis, die Altstadt. Der Bus parkte an der Kasbah, und wir hatten gerade einmal eine halbe Stunde Zeit. Wer stehen blieb oder sich treiben lassen wollte, riskierte, den Anschluss an die Gruppe zu verlieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss wartete noch das Bardo-Museum mit seiner beeindruckenden Sammlung römischer Mosaike – dafür waren immerhin eineinhalb Stunden eingeplant. Gegen 19 Uhr erreichten wir, müde und voller Eindrücke, wieder unser Hotel in Hammamet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Erinnerungen sind mir von diesen Touren geblieben? Ehrlich gesagt erstaunlich wenige. Irgendwo zwischen „alles gesehen“ und „nichts wirklich erlebt“. Es war das klassische Besichtigungsprogramm des Massentourismus der 1990er-Jahre: möglichst viele Sehenswürdigkeiten an einem Tag, möglichst wenig Zeit zum Ankommen oder Verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom politischen Geschehen im Land bekam ich damals so gut wie nichts mit. Das entsprach durchaus dem System des damaligen Diktators <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Zine_El_Abidine_Ben_Ali" rel="nofollow noopener" target="_blank"><strong>Ben Ali</strong></a> (wiki). Ich wunderte mich zwar darüber, dass in jeder Hotelhalle ein Porträt des Präsidenten hing, erklärte mir das aber mit dem Gedanken: „Andere Länder, andere Sitten.“ Meine tunesischen Kollegen kommentierten das kaum. Sie fragten mich höchstens schmunzelnd, ob ich ihren Präsidenten <em>gutaussehend</em> fände.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich Tunesien nach zehn Monaten wieder für mein nächstes Einsatzgebiet verließ, hatte ich keine konkreten Pläne zurückzukehren. 1996 besuchte ich noch einmal eine ehemalige Kollegin in Hammamet – mehr aus einer Freundschaft als aus dem Gefühl heraus, dass dieses Land einmal ein wichtiger Teil meines Lebens werden würde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rückkehr nach Tunesien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fast zwanzig Jahre später führte mich das Leben zurück nach Tunesien. Es war 2012, ein Jahr nach dem Arabischen Frühling, der in Tunesien als Jasmin-Revolution in die Geschichte einging.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für meinen Urlaub entschied ich mich bewusst für mein damaliges Lieblingshotel in Hammamet. Nicht nur wegen des Ortes selbst, sondern vor allem wegen der Menschen, die dort arbeiteten. Das Hotel war schon in den 1990er-Jahren hervorragend geführt – von der Rezeption bis zum Direktor, damals noch ein Deutscher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei meiner Ankunft wurde ich von einem vertrauten Gesicht begrüßt. Naim, der früher Reservierungschef gewesen war, hatte inzwischen die Hotelleitung übernommen. Für meine ersten Reisen nach Tunesien sollte er später zu einem unverzichtbaren Partner werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals ahnte allerdings noch niemand, wohin dieses Wiedersehen führen würde. Eigentlich war ich nur im Urlaub – gemeinsam mit einer argentinischen Freundin. Mein Unternehmen drehte sich zu dieser Zeit ausschließlich um den Argentinischen Tango, und Tunesien spielte dabei noch überhaupt keine Rolle.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir organisieren hier auch Golfreisen. Warum kommst du nicht einmal mit einer Tangogruppe nach Hammamet?</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Aus einer spontanen Idee wurden wenig später die ersten Tangoreisen nach Tunesien. Der Rest ist Geschichte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tangoreise mit über 70 Teilnehmern nach Hammamet</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende unseres Aufenthalts sagte <em>Naim Zarrouk</em>, der Direktor, ganz beiläufig einen Satz, der im Nachhinein mein weiteres Berufsleben verändern sollte:</p>



<p class="wp-block-paragraph">2014 landeten wir zum ersten Mal mit einem Charterflug in Enfidha-Hammamet. Mit dabei waren ein Tanzpaar als Tangolehrer, ein Tango-DJ und eine große Gruppe tanzbegeisterter Menschen. Eine Woche lang stand der Tango im Mittelpunkt – mit Workshops, Milongas und viel gemeinsamer Zeit auf der Tanzfläche. Ergänzt wurde das Programm durch einen Ausflug nach <a href="https://susannestukenberg.de/tunis-hauptstadt-am-meer/"><strong>Tunis.</strong></a> Die Hauptstadt, das orientalische Flair, die herzliche Gastfreundschaft, die ausgezeichnete tunesische Küche und die Begegnungen mit den Menschen machten diese erste Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis – und legten den Grundstein für viele weitere Reisen nach Tunesien mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Reisekonzepten bis zu einem zertifizierten Bildungsurlaub, einer <a href="https://susannestukenberg.de/seminarreise/"><strong>Bildungszeit </strong></a>als Seminar.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="826" height="605" data-id="39708" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2022/09/Tunis-Freunde-Reisen.jpg" alt="Frau raucht Shisha mit einer Gruppe von jungen Männern" class="wp-image-39708" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2022/09/Tunis-Freunde-Reisen.jpg 826w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2022/09/Tunis-Freunde-Reisen-480x352.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 826px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Tunis</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="537" data-id="84" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2021/01/Tango-Susanne-Stukenberg-1024x537.jpg" alt="Tango-Susanne-Stukenberg" class="wp-image-84" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2021/01/Tango-Susanne-Stukenberg-980x514.jpg 980w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2021/01/Tango-Susanne-Stukenberg-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Hammamet Tangoreise</figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine Tangoreise mit mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern – das ist schon eine beachtliche Größe. Wer eine solche Reise bucht, hat vor allem ein Ziel: möglichst viel tanzen. Gleichzeitig wünschen sich die Gäste ein schönes Hotel, idealerweise direkt am Meer, und die Möglichkeit, auch die Kultur des Gastlandes kennenzulernen. Genau das konnte ich in Hammamet anbieten - und noch viel mehr: Luxusurlaub im Zauber des Orients.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="850" height="567" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/08/reisen-tunesien-gruppe.jpg" alt="Eine Gruppe Menschen am Meer" class="wp-image-44349" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/08/reisen-tunesien-gruppe.jpg 850w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/08/reisen-tunesien-gruppe-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 850px, 100vw" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der Moment, in dem sich alles veränderte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tunesien in Pandemiezeiten: Diese Reise war weit mehr als eine weitere Tunesienreise. Gemeinsam mit einem kleinen Team – einem Filmemacher,  Fahrer und meiner Assistentin – machte ich mich auf den Weg von Hammamet über <strong><a href="https://susannestukenberg.de/kairouan-zwischen-teppichen-minaretten-und-filmlegenden/">Kairouan</a> </strong>bis nach Tozeur. Unser Ziel war es, einen Imagefilm für meinen Seminarurlaub auf Djerba zu produzieren. Gleichzeitig wollte ich zum ersten Mal das Tunesien kennenlernen, das ich während meiner Zeit als Reiseleiterin nie wirklich gesehen hatte. Denn damals endete meine Welt meist in Douz, dem „Tor zur Sahara“. Weiter führte keine der klassischen Pauschalreisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Douz aus fuhren wir mit einem erfahrenen Wüstenführer in den Nationalpark Timbaine – tief hinein in die Sahara. Die Jeeptour wurde von einer lokalen Agentur organisiert, die sich auf Expeditionen in diese einzigartige Landschaft spezialisiert hat. Dort entstand auch dieser kleine Trailer, der bis heute einen Eindruck von dieser Reise vermittelt. Was mich jedoch am meisten beeindruckte, waren nicht nur die Riesendünen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es waren die Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abseits der touristischen Zentren begegneten wir Familien, Handwerkern und Dorfgemeinschaften, deren Alltag kaum etwas mit den Hotelanlagen an der Küste zu tun hatte. Ich hatte viele Jahre geglaubt, Tunesien sei vor allem Tourismus geprägt. Erst auf dieser Reise wurde mir bewusst, wie wenig ich das Land tatsächlich verstanden hatte. Diese Begegnungen veränderten meinen Blick auf das Reisen grundlegend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir wurde klar, dass ich keine Reisen anbieten wollte, bei denen möglichst viele Programmpunkte in möglichst kurzer Zeit absolviert werden. Ich wollte Reisen gestalten, die Raum für Begegnungen lassen. Reisen, bei denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen, voneinander lernen und ein Land nicht nur besuchen, sondern wirklich erleben.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="378" height="504" data-id="45710" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2026/02/wuestencamp-burnus.jpg" alt="Zwei Menschen unter einem Burnus, ein großes Gewand" class="wp-image-45710" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2026/02/wuestencamp-burnus.jpg 378w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2026/02/wuestencamp-burnus-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="473" data-id="40101" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/01/Wuestentour-Berberkultur.jpg" alt="Mann in Burnus vor Lehmbauhaus" class="wp-image-40101" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/01/Wuestentour-Berberkultur.jpg 709w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/01/Wuestentour-Berberkultur-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 709px, 100vw" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Achtsamer Tourismus als neue Reiseausrichtung</h2>





<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich heute auf meinen ersten Aufenthalt in Tunesien zurückblicke, erkenne ich, wie sehr sich mein Verständnis vom Reisen verändert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals ging es darum, möglichst viele Sehenswürdigkeiten in möglichst kurzer Zeit zu besuchen. Reiseleiterinnen und Reiseleiter waren Verkäufer, Hotels wurden nach Bettenkapazitäten ausgewählt, und echte Begegnungen mit den Menschen vor Ort blieben oft zufällig. Es war die Zeit des Massentourismus – und sie entsprach dem Zeitgeist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute reise ich anders. Mich interessieren keine Rekorde bei der Anzahl besuchter Sehenswürdigkeiten. Mich interessieren die Geschichten hinter den Orten. Ich möchte Menschen zusammenbringen, Begegnungen ermöglichen und Reisen gestalten, die sowohl den Gästen als auch den Gastgebern etwas geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb finden meine Reisen nach Tunesien bewusst in kleinen Gruppen statt und sind individuell. Wir nehmen uns Zeit für Gespräche, besuchen Familien, entdecken historische Orte ohne Zeitdruck und erleben das Land mit allen Sinnen – durch seine Menschen, seine Küche, seine Kultur und seinen Alltag.Nachhaltiger Tourismus bedeutet für mich nicht nur, Ressourcen zu schonen. Er bedeutet vor allem, respektvoll zu reisen: mit Offenheit, Neugier und dem Wunsch, ein Land wirklich kennenzulernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hat genau deshalb ausgerechnet Tunesien seinen festen Platz in meinem Leben gefunden. Ein Land, das mich als junge Reiseleiterin zunächst überfordert hat, ist vieleMich interessieren keine Rekorde bei der Anzahl besuchter Sehenswürdigkeiten. Mich interessieren die Geschichten hinter den Orten. Ich möchte Menschen zusammenbringen, Begegnungen ermöglichen und Reisen gestalten, die sowohl den Gästen als auch den Gastgebern etwas geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb finden meine Reisen nach Tunesien bewusst in kleinen Gruppen statt und sind sehr individuell gestaltet. Wir nehmen uns Zeit für Gespräche mit Einheimischen, entdecken Orte ohne Zeitdruck und erleben das Land mit allen Sinnen – durch seine Menschen, seine Küche, seine Kultur und seinen Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachhaltiger Tourismus bedeutet für mich nicht nur, Ressourcen zu schonen. Er bedeutet vor allem, respektvoll zu reisen: mit Offenheit, Neugier und dem Wunsch, ein Land wirklich kennenzulernen. Dieses Land ist Jahre später der Ort geworden, an dem ich genau die Art von Reisen verwirklichen kann, an die ich heute glaube.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal braucht es Umwege, um am richtigen Ziel anzukommen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="840" height="560" data-id="44201" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/kamel-wuestentrekking.jpg" alt="Kamel inmitten von Dünen in der Wüste" class="wp-image-44201" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/kamel-wuestentrekking.jpg 840w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/kamel-wuestentrekking-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 840px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Wüstenschiff</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="840" height="560" data-id="42990" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/08/sousse-strand.jpg" alt="Frau am Strand in Stretching Pose" class="wp-image-42990" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/08/sousse-strand.jpg 840w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/08/sousse-strand-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 840px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Leere Strände </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="605" height="806" data-id="42986" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/08/meer-rutsche.jpg" alt="" class="wp-image-42986" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/08/meer-rutsche.jpg 605w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/08/meer-rutsche-480x639.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 605px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption"><br><br><br><br><br><br><br>Hotelanlage während Pandemie</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Komm mit mir nach Tunesien – nicht, um möglichst viel zu sehen, sondern um das Land wirklich kennenzulernen.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu meinen aktuellen <a href="https://susannestukenberg.de/"><strong>Angeboten</strong></a></p>


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		<title>Die Magie des Momentums</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 16:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wüste]]></category>
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		<category><![CDATA[Arabien]]></category>
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		<category><![CDATA[Hegra]]></category>
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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					<description><![CDATA[Es sind nicht immer die großen Entscheidungen, die ein Leben prägen, sondern die Reisen, die wir nicht antreten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Über verpasste Chancen und die Magie des Momentums</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember51">Gestern haben wir den Frühlingsanfang gefeiert, mit Freunden und Feuerkorb und über verpasste Chancen gesprochen, ob sie prägen und wirklich verpasst sind. Für mich sind es nicht die großen Entscheidungen, die ein Leben prägen – sondern die Reisen, die wir nicht antreten. Das spüre ich auch in diesen Zeiten, neben dem aufkommenden Frühling, einer neuen Jahreszeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember52">Nicht, weil die Reise unmöglich gewesen wäre. Sondern, weil sie in einem Moment stattfanden, den ich verstreichen ließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember53">Diese Reisen tauchen nicht in Suchmaschinen auf, haben keinen festen Preis, kein Rückgaberecht. Sie entstehen aus einer Laune heraus, einem Gespräch um Mitternacht, einer zufälligen Einladung. „Komm doch einfach mit.“ Und plötzlich steht sie im Raum: die Möglichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember54">Doch genau darin liegt ihr Wesen – sie sind nicht wiederholbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember55">Diese Gedanken begleiten mich in diesen Wochen. Vor einem Jahr befand ich mich im Oman, auf der arabischen Halbinsel. Nach meiner "Reisehalbzeit" bekam ich eine Einladung von meinem Freund und Guide ihn mit seinen 3 Freunden mit 2 Jeeps durch den <strong><em>"Empty Quarter"</em></strong>, die Wüste <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rub_al-Chali" rel="nofollow noopener" target="_blank">Rub-Al-Chali,</a></strong> eine der größten Sandwüsten der Welt auf der arabischen Halbinsel, zu begleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember56">OMG! Schnappatmung. <strong><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hegra" rel="nofollow noopener" target="_blank">Hegra</a></strong> - kommen wir da vorbei?&nbsp;Ja, in der 3. oder 4. Nacht campen wir am<strong><em>Elephant Rock. </em></strong>Mein Herz schlug wild. Seit ich die Fotos von diesen Felsformationen und Steindenkmälern im Bikini-Haus Berlin während einer Ausstellung 2015 über Saudi Arabien gesehen habe, wollte ich dorthin. Nur wie? Und mit wem? Keine meiner Freund:nnen war interessiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember57">Die Fahrtroute mit den Jungs, versierte Wüstenfahrer und Camper wäre 1000 km durch die saudische Wüste, den Empty Quarter gegangen.Syrien und Jordanien auf der Route, ich hätte dabei auch noch <em>PETRA</em>, die Felsenstadt gesehen! Getrennt hätten wir uns in Amman. Ich wäre von dort nach Berlin geflogen, die anderen über Dubai noch Muscat.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember58">Der Gedanke mit 4 Männern durch ein Land zu fahren, wo die Frauen keine Rechte haben oder hatten, machte mich unterbewußt nervös. Das Vertrauen in meine Mitreisenden war allerdings so groß, dass ich tagelang überlegte... ja-nein-ja...</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember59">Dann siegte die Vernunft. Nein. Es wäre zeitlich zu knapp geworden, ich hätte meinen Rückflug ab Muscat verfallen lassen müssen und irgendwie ab Syrien oder Jordanien, die folgenden Reisestationen, zurück nach Berlin fliegen müssen. Um pünktlich zurück zu sein für meine Tunisreise, die sehr zeitnah stattfand.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember60">Vielleicht war es genau diese eine Person, mit der es sich richtig angefühlt hätte, einfach loszufahren, ohne Plan. Und dann sagt man: „Vielleicht später.“ Aber später ist oft nur ein kurzer Gedanke und bleibt Illusion.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember61">Diese verpassten Reisen hinterlassen keine Fotos. Keine Postkarten. Keine Geschichten, die man erzählt. Und trotzdem bleiben sie. Als leise Frage: <em>Was wäre gewesen, wenn…?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember62">Doch vielleicht geht es gar nicht darum, jede Chance zu ergreifen. Vielleicht geht es darum, sie zu erkennen, wenn sie vor einem steht – diese seltenen, unwiederholbaren Momente. Und dann nicht zu lange zu zögern.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember63">Denn die besonderen Reisen sind nicht die, die perfekt geplant sind. Sondern die, die nur einmal möglich waren. Und genau deshalb so wertvoll.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember64">Später bekam ich dann eine Whatsapp (Titelfoto), die mir als bleibende Erinnerung an diese nicht angetretene Reise dient.</p>



<p class="wp-block-paragraph">*Wüstentouren, die ich persönlich in die <a href="https://susannestukenberg.de/wuestentour/"><strong>tunesische Sahara </strong></a>begleite findest du im link.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="ember65">Warst du schon einmal in so einer Situation? Schreibe mir gerne, wie du sie verarbeitet hast.</p>


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		<title>Retreat &#8211; was es wirklich bedeutet und wie wir in das Dahargebirge gekommen sind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2024 11:38:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Seminarreise]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Retreat]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wellnesreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>
		<category><![CDATA[Yogareisen]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">to retreat (engl.)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf "Retreat" sein bedeutet weder vor der Welt zu flüchten, noch die Realität zu vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist genau das Gegenteil- in deiner eigenen Realität zu bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es könnte auch ein Akt der Weisheit sein, oder der Selbsterhaltung dienen. Ein Retreat dient wirklich dazu, einen Raum für dich zu kreieren in dem du diese Bereiche deines Selbst pflegen und stärken kannst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir leben in einer Gesellschaft, die dauerhaft unsere Aufmerksamkeit erwartet, permanent unserer Aufmerksamkeit verlangt. Was leider auch oft dazu führt, das wir unseren inneren Kompass verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>To retreat</em> bedeutet zu seinem Ursprung zurückzukehren, zur Quelle des eigenen Seins. Eine Zeit in der du nicht produktiv sein musst - oder für die Welt im konventionellen Sinne erreichbar sein musst. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf den Spuren der Ureinwohner</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr biete ich im Januar erstmalig mit <a href="https://www.melting-stones.com/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Adeline Ireland </a>ein einzigartiges <a href="https://susannestukenberg.de/yoga-retreat-2/">Retreat </a>an. Wir gehen an einen spirituellen Ort, einer der Geburtsorte der Erde im Dahargebirge. Das Dahargebirge ist ein Ausläufer des großen Atlas und war bis ins 7. Jahrhundert ausschließlich die Heimat der Ureinwohner, der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Berber" rel="nofollow noopener" target="_blank">Berber</a>, <em><strong>Amazigh</strong></em>, in ihrer eigenen Sprache genannt. Übersetzt in der Sprache der Amazigh bedeutet das Wort <em>"freier Mensch"</em>. Die Amazigh waren sehr spirituell und glaubten an keinen Gott. Gleichzeitig akzeptierten sie alle Religionen. Spirituelle Heiler in <strong>Nord- und Westafrika:</strong> Ich empfehle dazu auch meinen Blogartikel über <strong><a href="https://susannestukenberg.de/ueber-marabouts-und-bergoasen/">Marabouts</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gibt es einen besseren Ort für ein Retreat? Eine Region wo vor Millionen Jahren Eiszeit herrschte? Wir fanden NEIN gibt es nicht - hier müssen wir hin!</p>



<p class="wp-block-paragraph">P.S. in der Zukunft sind auch <strong><a href="https://susannestukenberg.de/aktivreisen/#">Wandertouren</a></strong> durch diese verwunschenen Landschaften geplant.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-rounded"><img loading="lazy" decoding="async" width="1350" height="900" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/02/Yogaretreat-Titelfoto.jpg" alt="Weite, Gebirgslandschaft, sanfte Hügel in braunem Sandsteingebirge. Das ist Dahar, auch &quot;The Great Dahar&quot; genannt." class="wp-image-42029" style="width:660px;height:auto" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/02/Yogaretreat-Titelfoto.jpg 1350w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/02/Yogaretreat-Titelfoto-1280x853.jpg 1280w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/02/Yogaretreat-Titelfoto-980x653.jpg 980w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/02/Yogaretreat-Titelfoto-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1350px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Yogaretreat in Tunesien</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wüstenretreat in der tunesischen Sahara</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Retreat der ganz besonderen Art ist der <a href="https://susannestukenberg.de/wuestenretreat/">Rückzug in die Wüste.</a> Dort spielen Zeit und Raum keine Rolle mehr, wenn man einmal eingetaucht ist in die Magie der Sahara und das Dünenmeer. Im Gleichklang mit den Kamelen, zu Fuß oder auch reitend beflügelt und beruhigt die Stille und die Weite gleichzeitig die Sinne. Ein Marsch durch die Dünen hat nicht nur etwas meditatives, sondern auch inspirierendes. Die Gedanken kommen zur Ruhe, der Alltag rückt in die Ferne und verschwindet irgendwann am unendlichen Horizont der Sandünen und weit entfernten Gebirgsketten. Ähnlich wie das Dahargebirge wirkt sich ein Aufenthalt in der Wüste positiv auf den Geist aus, es erfrischt, entspannt und wirkt überraschend erdend. Ich habe diese Erfahrung erst im ersten Coronajahr machen dürfen - und bin unendlich dankbar, jetzt diese Reiseerfahrung in Form eines Wüsten Retreats anbieten zu können und mit zu teilen. Hier geht es zu meinem <a href="https://susannestukenberg.de/rueckblick-auzug-aus-meinem-turbulentem-2022-und-erste-post-corona-reiseprojekte/">Blogartikel </a>über meinen <em>Piloten </em>und die erste Reise in den Nationalpark Sahara.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="958" height="638" data-id="41142" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Abenteuer-Reise.jpg" alt="Frau mit Auto unterwegs auf einer einsamen Straße" class="wp-image-41142" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Abenteuer-Reise.jpg 958w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Abenteuer-Reise-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 958px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Off the beaten tracks!</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="566" height="565" data-id="41138" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Wuestenreise-Sahara.jpg" alt="" class="wp-image-41138" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Wuestenreise-Sahara.jpg 566w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Wuestenreise-Sahara-480x479.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 566px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="608" height="456" data-id="41137" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Sahara-Salzwueste-1.jpg" alt="Mann mitten in der weißen Salzwüste" class="wp-image-41137" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Sahara-Salzwueste-1.jpg 608w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Sahara-Salzwueste-1-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 608px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Salzwüste</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" data-id="40099" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/01/Wuestentour-Reisen-1.jpg" alt="" class="wp-image-40099" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/01/Wuestentour-Reisen-1.jpg 600w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/01/Wuestentour-Reisen-1-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="39800" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2022/10/Wüste-Orientreise.jpeg" alt="" class="wp-image-39800"/></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">PS: Das Foto in der Salzwüste, 3. von links, führt zu einem <strong><a href="https://susannestukenberg.de/unterkuenfte-tunesien/">Herzensort</a></strong> - ein ganz besondere Reise erwartet dich <strong><a href="https://susannestukenberg.de/aktivreisen/#">hier</a></strong></p>
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		<title>Meine Tunesienreise 2023 und wie ich den Nahostkrieg in einem arabischen Land erlebt habe</title>
		<link>https://susannestukenberg.de/meine-letzte-tunesienreise-und-wie-ich-den-nahost-krieg-in-einem-arabischen-land-erlebt-habe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Dec 2023 15:54:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Städtereisen]]></category>
		<category><![CDATA[Djerbareise]]></category>
		<category><![CDATA[Inselurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Nahostkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Reiterreise]]></category>
		<category><![CDATA[Strandurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Tunis]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Demonstrationen für Palestina in Tunis sind "passive" (französisch), wie die Menschen es mir erklären. Ohne Gewalt, Polizeibegleitung. Man steht 100% auf der Seite der Brüder, aber von Gewalt und Geschrei, Aufruhr ist man weit entfernt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Meine Ankunft in Tunis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 28.10.2023 bin ich für 5 aufeinander folgende <a href="https://susannestukenberg.de/">Individualreiseprojekte </a>nach Tunesien geflogen und habe 7 Wochen dort verbracht. Ich war sehr entspannt und durch meine tunesischen Geschäftspartner und Freunde gut informiert über die Situation zum Nahost-Konflikt. Zu der Zeit sprach man noch nicht offen über den <em>Nahostkrieg</em>. Obwohl es schon zu dem Zeitpunkt "nach mehr" aussah als nach einem Konflikt. Weniger entspannt waren einige Freunde in Berlin - und auch meine Familie machte sich Sorgen und fragte, ob ich meine Reise nicht verschieben könne. Ich verneinte, "das ginge leider nicht, es ist Arbeit, beruflich und alles ist minutiös durchgeplant", wie ich eben arbeite, besonders bei einer Reise nach Afrika, da kann ich nichts dem Zufall überlassen. Außerdem: Alle Kunden die gebucht hatten, freuten sich schon seit Monaten auf ihre unterschiedlichen Reisen, von Seminarurlauben bis zu Wüstentouren. Wer hätte meinen finanziellen Verlust getragen? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Flug ging mit etwas Verspätung um 18 Uhr von Düsseldorf nach Tunis, ganz entspannt. nach 2,5 Flugstunden war ich im Orient, hatte afrikanischen Boden unter den Füßen. Landung im Hauptstadtflughafen Tunis / Carthage. Wie immer ist es auch für mich als Reiseprofi jedesmal aufregend auf einem anderen Kontinent zu landen, außerhalb der EU-Zone. Auch ich muss mich anfangs erst einmal wieder "neu" einstellen und habe das Phenomen "Kulturschock" die ersten 24 Std.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tunis in 24 Std. - vom Flughafen direkt in die Halloween-Milonga, ins Bardomuseum, in die Oper und zum Tangokurs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">"La Vida es una Milonga" heißt es doch in einem Tango, oder?....Kein Pardon für müde TangotänzerInnen! Auch, wenn ich nach einem 24stündigen Reisetag mit Bus, Zug und Flug auch ins Bett hätte fallen können. Verabredung ist Verabredung, da muss man standhaft bleiben. Direkt vom Flughafen ging es bei abendlichen 25° Celsuius direkt in die Milonga, wo die Tunis-Tangocommunity schon wartete. Meine Tangoschuhe oben im Handgepäck und und im Zwiebellook mit dünner Bluse landete ich direkt auf der Halloween-Milonga, das war schön! Fast alle waren verkleidet, ein bisschen im "Horrorlook". Beendet wurde der Tanzabend dann mit der traditionellen Chacarera..adentrooo!</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Das Verhältnis zwischen Juden und Arabern in Tunesien</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich bin ich mit meinen Individualreisen schon seit 2014 in Tunesien mit Tangogruppen aktiv, also in einem arabischen Land unterwegs. Ich habe mir anfangs keine großen Gedanken gemacht, was das bedeutet, aus einer multi-kulturellen Familie kommend, habe ich zwei Auslandsjahre in den USA  in einem Kosher-Haushalt verbracht. Ich hätte sogar fast einen Juden geheiratet: Mein früherer Verlobter war syrischer Jude aus New York. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Tunesien war das Jude sein nie ein Problem - ich habe sogar Gesellschaften in einem jüdischen Restaurant in Tunis organisiert, gekocht hat der Inhaber, <em>Tonton Jacob</em> (Onkel Jacob) persönlich. Die Gäste waren Tunesier und Deutsche (meine Reiseteilnehmer). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Festland leben nicht mehr viele Juden nach Hitlers Genozid in Afrika zu Beginn 1940. Die Insel Djerba stellt dort die Ausnahme dar: Juden und Araber leben weiterhin entspannt zusammen. In Houmt Souk, der Inselhauptstadt und in Eriadh in gleichen Nachbarschaften, oder "Kiez an Kiez". Das war schon immer so. Die  täglichen Kriegsnachrichten haben daran nichts geändert. Aber dazu im übernächsten Absatz.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Gab es Demonstrationen in Tunis?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab keine Demos, wie wir sie aus Deutschland kannten nach dem 07. Oktober. Einen kleinen Einblick hatte ich in Tunis: An meinem zweiten Tag in der Hauptstadt durfte ich gleich einen Tangokurs geben! Das war von den Einheimischen schon organisiert, ich war angekündigt als Gastlehrerin. Auf dem Weg in den Ort fuhr ein Van mit Lautsprechern und Palestina Flagge an mir vorbei. Ich habe den Wortlaut nicht verstanden, aber es ging um das Mitgefühl der dort leidenden Bevölkerung, die engsten Verbündeten, den <em>Brüdern und Schwestern</em> der Tunesier. Keine Menschenmassen, kein Geschrei und auch keine Polizei in weiter Sicht. Es waren eher friedliche Kundgebungen. Das war für mich erstmal neu. Die Geschehnisse in Deutschland über die dort stattfindenden Demos waren andere an den Tagen vor meiner Abreise und haben eher Besorgnis hervorgerufen. Hier in Tunis erlebte ich genau das Gegenteil: Friedensdemos für Frieden. </p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="756" height="1008" data-id="41835" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Haus-Flaggen.jpg" alt="" class="wp-image-41835" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Haus-Flaggen.jpg 756w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Haus-Flaggen-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 756px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Tunis - Medina ( Altstadt)</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Meine Weiterreise auf die Insel Djerba</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Djerba fand ich eine ähnliche Situation vor. Wenn wir die Strände und Lagunen, wo wir gerne mit den "Profis" der Gruppen gerne reiten gehen, verlassen haben, war in den Orten immer alles ruhig. Keine Polizei, keine Demos, ein paar neue Streetarts, zu den bestehenden in <a href="https://djerbahood.com/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Djerbahood</a>, der Ort unseres Tagesausfluges für die <a href="https://susannestukenberg.de/seminarreise/">Seminarreisegruppe.</a> wurden entdeckt, aber nicht im aktuellen Zusammenhang mit den Geschehnissen in Gaza.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Abstecher zur Synagoge, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/El-Ghriba-Synagoge" rel="nofollow noopener" target="_blank">"La Grihba"</a>, eine der ältesten und bekanntesten Synagogen der Welt, haben wir bei dieser Reise nicht geschafft, weil wir mehr Zeit im Streeetart-Ort <strong><em>Djerbahood </em></strong> verbringen wollten - und ein neues Ziel für unser Sunset-Highlight der Inseltour entdeckt haben: die Moschee <strong><em>Sidi Yeti.</em></strong> Das war uns wichtig, hier rechtzeitig zu sein. Wofür wir mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang belohnt wurden:</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="41838" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Fondok-Djerba.jpg" alt="" class="wp-image-41838" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Fondok-Djerba.jpg 1024w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Fondok-Djerba-980x735.jpg 980w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Fondok-Djerba-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="443" height="590" data-id="45520" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2026/01/hotel-tunesien.jpg" alt="Innenhof mit Pool und Menchen auf Liegestühlen" class="wp-image-45520" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2026/01/hotel-tunesien.jpg 443w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2026/01/hotel-tunesien-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 443px) 100vw, 443px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="756" height="826" data-id="41839" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Streetart-Djerba.jpg" alt="" class="wp-image-41839" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Streetart-Djerba.jpg 756w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Streetart-Djerba-480x524.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 756px, 100vw" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Djerbahood</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeit hier ist leider nie zu lang! Mit der zweiten Seminarreisegruppe waren wir seit langem wieder zum Aperó in meinem Lieblings "Maison d`hôtes", dem<em><strong><a href="https://www.instagram.com/dar_dhiafa/" rel="nofollow noopener" target="_blank"> Dar Diafa</a></strong></em>...eine Oase in der Oase. Dort konnten wir erlebtes verarbeiten, verschnaufen und eine "Citronade" genießen. Die Streetarts / Graphitties, einer Kunstgalerie, auch wenn sie offen unter freiem HImmel gelegen ist, verzehrt Energie.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1008" height="756" data-id="41844" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Chilltime-Pool.jpg" alt="" class="wp-image-41844" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Chilltime-Pool.jpg 1008w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Chilltime-Pool-980x735.jpg 980w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Chilltime-Pool-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1008px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Dar Diafa</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="756" height="907" data-id="41854" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Korbgeschaeft-Reise.jpg" alt="" class="wp-image-41854" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Korbgeschaeft-Reise.jpg 756w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Korbgeschaeft-Reise-480x576.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 756px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="869" data-id="41845" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Djerahood-Team.jpg" alt="" class="wp-image-41845" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Djerahood-Team.jpg 461w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Djerahood-Team-159x300.jpg 159w" sizes="(max-width: 461px) 100vw, 461px" /><figcaption class="wp-element-caption">mit Katharina Haupt / Pferdemomente</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="528" height="528" data-id="41841" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Djerbahood-Streetart.jpg" alt="" class="wp-image-41841" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Djerbahood-Streetart.jpg 528w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Djerbahood-Streetart-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 528px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Djerbahood</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="378" height="504" data-id="41847" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Moschee-Frauen-1.jpg" alt="" class="wp-image-41847" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Moschee-Frauen-1.jpg 378w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Moschee-Frauen-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sidi Yeti</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="756" height="1008" data-id="41842" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Moschee-Sonnenuntergang.jpg" alt="" class="wp-image-41842" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Moschee-Sonnenuntergang.jpg 756w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/12/Moschee-Sonnenuntergang-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 756px, 100vw" /></figure>


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		<title>Kann man (frau) in Tunesien allein Auto fahren?</title>
		<link>https://susannestukenberg.de/kann-man-in-tunesien-alleine-auto-fahren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 12:31:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Mietwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseabenteuer]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine persönliche Herausforderung - einen Mietwagen in Tunesien zu buchen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Viele meiner tunesischen Freunde fahren Auto, auch die Frauen natürlich, mit großer Selbstverständlichkeit - und kommentierten vielleicht aus Respekt mir gegenüber nicht weiter, dass ich mir nie ein Auto geliehen habe, in der Vergangenheit, für bessere Mobilität und Unabhängigkeit. Und irgendwie gab es auch immer Freunde, die mich abgeholt oder mitgenommen haben, wenn ich von A nach B musste. Und in Tunis fahren auch Einheimische gerne Taxi. Sowie in Berlin. Wenn man nicht muss, lässt man das Auto auch gerne stehen. in der Hautptstadt bestimmen ähnliche Probleme wie bei uns den Alltag der Tunesier: Parkplatzmangel, Abschleppgefahr, Rushhour Traffic,...</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine ganz persönliche Herausforderung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zugegeben, dies war bis zu <em>"meinem ersten Mal",</em> einer Fahrt mitten im Ramadan und während Corona-Lockdowns der einzelnen <em>Gouvernants</em> (vergleichbar mit Bundesländern) ein <strong>Riesenthema</strong>. Dem ich mich eigentlich schon seit längerem stellen wollte: Mit einem Mietwagen unabhängig im Land unterwegs sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu muss außerdem sagen: Ich habe meine Reiseprojekte in der Vergangenheit auch immer so konzipiert, dass ich nicht wirklich ein Auto brauchte. Die Taxifahrer schätzen die Zusammenarbeit mit Ausländern und fahren meine Reiseteilnehmer gerne und effizient überall hin und kennen sich auch bestens aus. Meistens mussten wir uns auch nicht viel bewegen, wenn wir mit einer Grupp in einem Strandhotel untergebracht waren. Für Ausflüge und Transfere brauche ich immer einen Bus und somit auch einen Fahrer, so dass ich eine Agenturdienstleistung in Anspruch nehme.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die erste Fahrt während der Pandemie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kam das Angebot in Coronazeiten: <strong>Filmdreh</strong> in der Sahara für einen <strong><a href="https://youtu.be/2dpWIM-DsaQ" rel="nofollow noopener" target="_blank">Imagefilm </a></strong>mit einem einheimischen Filmemacher aus Tunis und der damaligen Partneragentur. Die Frage kam unweigerlich auf: "...wie kommen wir dort hin? In die Sahara...oder an den Sahararand? In Coronazeiten?" Auch wenn der Gedanke sehr verlockend war: Es war 2021 und <strong><em>Corona-Peektime.</em></strong> Flüge gab es von Berlin nur nach Tunis, nicht in den Süden, und wenn unzuverlässig. Es gab keinen Tourismus im Land und meine Reisezeit fiel auch noch in den <a href="https://susannestukenberg.de/ramadan-eine-gute-reisezeit/"><strong>Ramadan.</strong></a> Ich konnte einfach nur unabhängig diese Tour in den Süden machen und <em>brauchte ein Auto</em>. Ich sah meine Chance zur persönlichen Entwicklung:) Jetzt oder nie! Ich muss mich endlich <strong>trauen </strong>Auto zu fahren in Tunesien!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über einen Freund bekam ich eine Autovermietung des Vertrauens empfohlen. Innerhalb kurzer Zeit hatte ich einen Mietvertrag unterschrieben und ein Audi TT stand auf dem Hotelparkplatz. Pferdestärken im 3stelligen Bereich und mit weniger als 100 Km auf dem Tachometer (nicht der Standard in Tunesien). Juuuhooouuu, die Freiheit wartete auf dem Parkplatz vorm Hotel! #challengeaccepted!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am nächsten Tag sind wir von Hammamet aus mit Assistentin, Kameramann und <em>Co-Pilot-Fahrer</em> Richtig Süden gestartet. Sicherheitshalber habe ich noch einen Freund und erfahrenen Fahrer für die Tour eingeladen. Für<em><strong>"Fahrsharing" </strong></em>und falls ich ich müde würde. Ich hatte allerdings vergessen, dass er Tunesier ist und einfach anders fährt als ich. <em>Jamel </em>ist  anfangs gefahren - bis mir seine Raserei und sein Fahrstil auf die Nerven ging. Fahrertausch und ich habe das Steuer übernommen. Das war aufregend! Warum? Wir mussten bis 19 Uhr jeden Tag an unserem Quartier eingetroffen sein. In Tunesien gab es strenge Corona-Lockdowns, die Reisen und Mobilität der Menschen einschränken sollten, ähnlich wie in Deutschland zu diesen Zeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freie Fahrt die ganze Zeit!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die A1 und Nord-Süd Autobahn reicht bis <em><strong>Medenine</strong></em>, von dort kommt man über eine Landstraße weiter bis Ben Guerdane, die Grenze zu Libyen. Bei vorliegendem VISA und Reisepass könnte man theoretisch sogar die Grenze überqueren. Theoretisch..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfehle Richtung Westen zu fahren. Es ist auch möglich an den Rand der südlichen Sahara mit einem normalen PKW zu fahren. Die Straßen sind gut asphaltiert - und Sandverwehungen, die bei Stürmen entstehen (wie bei uns in früheren Wintern vergleichbar mit Schneeverwehungen), werden regelmäßig geräumt, durch entsprechende Räumfahrzeuge. Es gibt auch eine Straße durch die Salzwüste, den <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chott_el_Djerid" rel="nofollow noopener" target="_blank">"Chott el Jerid"</a>,</strong> die ist ebenfalls gut asphaltiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil mit dem eigenen Mietwagen unterwegs zu sein ist eindeutig: Man kann anhalten, wo man möchte. Um Salzkristalle zu sammeln und den Ausblick und die Weite geniessen - mit samt den Luftspiegelungen, die Fata Morganas, die bei hoch stehender Sonne auftauchen in der Salzwüste auftauchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Empfehlungen zu Verkehrsregeln in Tunesien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst erstmal die Verkehrsregeln, die du der Theorieprüfung für deinen Führerschein in Deutschland gelernt hast vergessen, dich also zurücksetzen. Und nicht vergessen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du bist nicht mehr in Europa, Verkehrsregeln sind Empfehlungen</li>



<li>Nicht zögern, Augen zu und durch! Sonst bleibst du stecken</li>



<li>Rechne mit U-Turns auch auf Autobahnen</li>



<li>Für Fussgänger gilt: Alle Antennen ausgefahren halten</li>



<li>Es wird auch von rechtsüberholt</li>



<li>Blinken beim Ausscheren zum Überholen ist Luxus</li>



<li>Aufpassen bei <em>Louages</em> (weiße Minibusse und Sammeltaxis) auf der Fahrbahn: Himmelfahrtskommandos</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Empfehlung: Slowtravel durch das Dahargebirge</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stau? Volle Autobahnen? Fehlanzeige! Es war unglaublich und fast surreal. Je südlicher wir fuhren, desto leerer wurden die Straßen damals bei meiner ersten Tour in den Süden des Landes. Wir hatten die Autobahn in beide Richtungen kilometerweit für uns während der Fahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war ein Traum, die Landschaften vorbei rauschen zu sehen und dieses Gefühl von Freiheit. Empfehlen kann ich auch eine Fahrt durch das <a href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/"><strong>Dahargebirge</strong></a>. Dort tun sich immer wieder grandiose Aussichten auf, die man nicht erwartet. Man kann anhalten wann. so oft und woh man möchte (Verkehrsregeln beachten:) </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wie eine Fahrt in eine andere Welt. Mit dem Mietwagen kann man auch unabhängig für einen <strong><a href="https://susannestukenberg.de/aktivreisen/">Wanderurlaub</a> i</strong>m Dahargebirge anreisen, das lohnt sich vor allem, wenn du nicht in Djerba landest, sondern in Monastir. Die Mietwagen Stationen befinden sich direkt im Flughafen</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="378" data-id="44396" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/autobahn-tunesien.jpg" alt="" class="wp-image-44396" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/autobahn-tunesien.jpg 504w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/autobahn-tunesien-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 504px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="378" data-id="44395" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/auto-gebirge.jpg" alt="Frau steht neben weißem Auto in einer Gebirgsstraße" class="wp-image-44395" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/auto-gebirge.jpg 504w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/auto-gebirge-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 504px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" data-id="43471" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/02/DSC_2822.jpg" alt="Sonnenuntergang hinter Bergkuppe" class="wp-image-43471" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/02/DSC_2822.jpg 960w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/02/DSC_2822-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 960px, 100vw" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Kann ich mit dem Mietwagen in die Sahara hinein fahren?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nein</strong>, bitte nicht! Und Ihr könnt mir glauben: Ich habe diesen Fehler schon für Euch gemacht. Auch wenn Schotterpisten im Süden, in der <em><strong>Oase Douz</strong></em> z. B., einladen, diese zu befahren - sie enden irgendwann in einen Sandweg und dieser führt dann unweigerlich in ein Dünenmeer. Ab dem Moment heißt es <em><strong>Dünen-Krabbeln.</strong></em> Das schafft kein normaler PKW (Foto unten in Galerie) - und auch ein Allrad-Jeep fährt sich dort immer wieder mal fest. Solche Strecken sind nur etwas für erfahrene Fahrer. Deshalb gilt: <strong>In die Wüste niemals ohne Allrad, niemals alleine, ohne Begleitfahrzeug</strong> - und immer mit Profis. Mit Menschen die dort leben, im besten Fall sogar dort geboren sind. Wasservorrat nicht vergessen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur sie kennen die "Stimmungen" der Wüste. Die atemberaubend schön und friedlich erscheint, auf den ersten Blick in die endlose Weite und auf ihre Riesendünen. Aber: Der Schein kann trügen: Innerhalb kurzer Zeit kann ein Wüstensturm aufkommen - und dann ist die Not groß.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr möchtet in die Wüste eintauchen? Ich biete in diesem Jahr zwei Termine an, ein<a href="https://susannestukenberg.de/wuestenretreat/"><strong> Wüstenretreat</strong> </a><strong>2025</strong> im Nationalpark Sahara, <em>Glamping </em>in einem Wüstencamp unter dem Unesco-Weltnaturerbe, den Tafelbergen von Timbeine - oder gemächlich mit einem Wüsteschiff durch die westliche Sahara zu trekken: <strong><a href="https://susannestukenberg.de/kameltrekking/?et_fb=1&amp;PageSpeed=off">Kameltrekking</a></strong> <strong>2025</strong>.<br></p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" data-id="41136" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Wuestentour-Reisen.jpg" alt="Frau auf einsamer Straße in Wüste" class="wp-image-41136" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Wuestentour-Reisen.jpg 600w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Wuestentour-Reisen-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="981" height="552" data-id="44023" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/01/sahara-tunesienurlaub.jpg" alt="Wüste mit Fahrspuren in den Dünen" class="wp-image-44023" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/01/sahara-tunesienurlaub.jpg 981w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/01/sahara-tunesienurlaub-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 981px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="566" height="565" data-id="41138" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Wuestenreise-Sahara.jpg" alt="Wüstenstraße mit Sandverwehung" class="wp-image-41138" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Wuestenreise-Sahara.jpg 566w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/Wuestenreise-Sahara-480x479.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 566px, 100vw" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Benötige ich einen internationalen Führerschein?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist relativ einfach in Tunesien ein Auto zu mieten: Man braucht keinen internationalen Führerschein, der EU-Führerschein ist völlig ausreichend. Ich habe mehrmals seit meiner ersten Selbstfahrerin-Tour in Coronazeiten mit meinem EU-Führerschein Autos gemietet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alkohol am Steuer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besser nicht. Auch wenn Touristen nicht so streng kontrolliert werden die Einheimische.  Die gesetzliche Toleranz liegt bei 0,00 Promille. Ich würde aber schon aus Gründen von eigener Sicherheit nicht alkohlisiert fahren: Die Straßen sind oft löcherig, durch das Gebirge gibt es Serpentinen, nicht alle Fahrzeuge in Tunesien sind immer ausreichend beleuchtet. Oft kommt dir in der Nacht ein Mofa oder Auto ohne Beleuchtung entgegen. Bei eingeschränkter Reaktionsfähigkeit kann das gefährlich ausgehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worauf muss ich beim Autovermieter achten?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Tunesien gilt sicherlich auch die Gepflogenheit "...es gibt immer einen, der es billiger macht". Letztendlich ist es immer eigenes Ermessen, welche Zusatzleistungen man bei der Vermietung dazu bucht und man sollte wissen: Sicherheit kostet, ist nicht umsonst. Ich würde nicht mit der letzten <em>Klapperkiste</em> und blanken Reifen losfahren, z. B. .... Obwohl Dir in Tunesien viele solcher Autos begegnen. Für Nicht-Einheimische ist es nicht empfehlenswert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfehle die <strong><em>Selbstbeteiligung auf 0,00 Euro zu reduzieren</em></strong> bei Schäden. Das ist etwas teurer, aber das Risiko eine mehrstellige Eurosumme zu bezahlen, nicht wert, welches ihr im Schadensfall eingeht. Autovermietungen findet ihr im Internet, ich empfehle Vergleichsplattformen zur reellen Preisermittlung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein letzter Tipp:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besorgt euch eine <strong>tunesische Simkarte</strong> mit mobilem Datenvolumen bei einem lokalen Telefonanbieter oder eine Esim. Somit könnt ihr mit 4G/5G und maps oder google sicher unterwegs sein und Euch orientieren. Bitte auch immer berücksichtigen, dass auf Bundesstraßen und generell in Tunesien langsamer gefahren wird. Viele Dörfer auf den Strecken liegen an und auf den Landstraßen und es gibt viele <em>Speedbumps</em>, die Euch überraschend auf den Sitzen hochfliegen lassen können. Oder auch  Löcher in den Straßen, nicht nur im ländlichen Bereich. Die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen beträgt 110 KM/H. Vorsicht: Auch in Tunesien gibt es Blitzer. Und solche Delikte könnten bei einer zukünftigen Einreise zu Problemen führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich genieße mittlerweile die Freiheit der Mobilität bei vielen Reisen mit einem Mietwagen und komme tatsächlich auch im Stadtverkehr von Tunis gut klar. In lange zurückliegender Vergangenheit habe ich einmal ein knappes Jahr autofahrend auf Kreta verbracht. Heraklion, die Hauptstadt war auch nicht ohne....Rückblickend kann ich aber auch sagen, Berlin war eine gute Schule für meine Fahrpraxis in Tunesien, scheint es:)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fragen zu den besten Routen? Schreibe mir gerne eine email. Oder hinterlasse auch deine beste Routenvorschlag im Kommentar. Last but noch least: Go with the Flow, ist die Devise beim Autofahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile traue ich mich sogar durch Riesendünen und fahre 4x4! Ich wünsche eine gute Fahrt, schöne Aussichten und inspirierende Routen. Bei Fragen darfst du mich gerne kontaktieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-rounded"><img loading="lazy" decoding="async" width="570" height="606" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/jeeptour-wueste.jpg" alt="Frau im Jeep bei Wüstenfahrt" class="wp-image-44486" style="width:348px;height:auto" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/jeeptour-wueste.jpg 570w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/jeeptour-wueste-480x510.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 570px, 100vw" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bist du schon einmal in Tunesien allein mit dem Mietwagen oder dem Motorrad unterwegs gewesen?</p>


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