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	<title>Erlebnisreisen | Susanne Stukenberg</title>
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	<description>Reisen mit Verantwortung</description>
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	<title>Erlebnisreisen | Susanne Stukenberg</title>
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		<title>Frühling im Elbsandsteingebirge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 20:51:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseinfo]]></category>
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		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einem Campervan sind wir Ostern von Berlin aus in den Frühling gefahren. Vanlife und wandern - auf den Spuren von Caspar David Friedrich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das war der Plan. Mit meiner Schwester in den Frühling fahren, ins Elbsandsteingebirge. Mit einem Campervan von <a href="https://www.paulcamper.de/" rel="nofollow noopener" target="_blank"><strong>Paul Camper</strong></a>. Wir haben eigentlich nicht lange überlegt, kurz abgewogen, wie die Tour ablaufen sollte, wie weit wir fahren wollten, wieviel Zeit wir haben werden, was wir machen wollten. Zuerst sollte es Polen, die Ostsee werden. Wir beide sind erfahrene AutofahrerInnen, können Distanzen gut einschätzen und waren nicht sicher, ob Polen zu weit war. Im Hintergrund spielte auch die Preisexplosion von Kraftstoff eine Rolle, ob wir da mitgehen wollten, bei 2,50 Euro der Liter Diesel. Das Wetter spielte auch noch ein Faktor. Anfang April kann es noch recht frisch sein, temperaturmäßig. So fiel die Entscheidung zugunsten der Sächsischen Schweiz. Für uns beide eine neue Region, die mich insbesondere anzog, weil es auch eine <em>Zeitreise</em> in die Kreidezeit war. Diese Region ist vor 100 Millionen Jahren entstanden, durch Erdplatten-Verschiebungen, ähnlich wie im <strong><a href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/">Dahargebirge</a> </strong>in Tunesien. Das Elbsandsteingebirge ist somit auch noch eine <em>Geosite</em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf den Spuren von Caspar David Friedich</h2>



<p><em>CDFriedrich</em>, habe ich gelernt, die Abürzung des Namens des Malers, hat viel Zeit im Elbsandsteingebirge verbracht. Die Landschaft hat ihn inspiriert und auf seinen Reisen dorthin hatte er immer den Wunsch sich mit der Natur zu verbinden. Er war stets mit dem Skizzenblock unterwegs, seine Werke zeigen neben der beindruckenden Natur bestehend aus bizarren Felsformationen und Tafelbergen auch spiegeln sie auch das Gefühl von  Einsamkeit, Weite. Stille. CDFriedrich ist ist der berühmte <em>Malerweg</em>, den man in unterschiedlichen Etappen laufen kann, gewidmet. Insgesamt ist dieser Wanderweg 112-116 Kilometer lang, haben wir gelernt, je nach Reiseführer. Wir sind tatsächlich nur ein kurzes Stück auf dem Malerweg gewandert und haben auch noch andere, beeindruckende Wege entdeckt, abseits des berühmten <em>Malerweges. </em>Die Namen dieser Wanderwege waren waren <em>Brand </em>und <em>Mord</em>, nur um ein paar Ideen zu geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Route: Von Berlin in die Sächsische Schweiz</h2>



<p>Die Strecke von Berlin in die Sächsische Schweiz ist ideal für einen Roadtrip oder ein auch langes Wochenende, wenn man nicht das Ziel hat den gesamten Malerweg zu gehen. Gestartet sind wir in Berlin mit einem Stop in Dresden über Pirna in eine der beeindruckendsten Naturregionen Deutschlands und ein echter Geheimtipp für alle, die einen Kraftort suchen.<br>Wir sind tatsächlich auf anderen Wegen gewandert, abseits des Malerweges. Dieser war zu Ostern sehr start besucht.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Start: Berlin, über die  A 113 auf die A4</li>



<li>Zwischenstopp: Dresden (perfekt für Kultur &amp; Cafés)</li>



<li>Weiterfahrt über Pirna (Tor zur Sächsischen Schweiz)</li>



<li>Ziel: Bastei im Elbsandsteingebirge</li>
</ul>



<p>Wg. Stau, einem. Unfall und Fahrbahnverengung hat unsere Fahrt nach Dresden 3 Stunden gedauert, also ruhig Zeit einplanen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bastei: Highlight mit Aussicht</h2>



<p>Die Bastei ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte Deutschlands. Hoch über der Elbe gelegen, bietet sie einen spektakulären Blick über das Elbsandsteingebirge.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Höhe: ca. 305 Meter über der Elbe</li>



<li>Highlight: Basteibrücke</li>



<li>Beste Zeit: früh morgens oder zum Sonnenuntergang</li>



<li>Tipp: Unter der Woche kommen, um Menschenmassen zu vermeiden</li>
</ul>



<p>Und ja – sie ist beeindruckend. Das fanden auch viele Tages-Touristen: Vor Aussichtspunkten wurden in Highheel-Selfies geknipst und die &#8222;Geknipsten&#8220; haben sich in einer Warteschlange an der Brüstung angestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kraftorte in der Sächsischen Schweiz: Mehr als nur Sehenswürdigkeiten</h2>



<p>Die Sächsische Schweiz und das Elbsandsteingebirge ist voller Orte, die sich nicht sofort erschließen: Wo bin ich? Fragt man sich. Was die Region ausmacht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>abgelegene Felsformationen, die wie Finger immer wieder aus Wäldern herausragen</li>



<li>stille Waldwege</li>



<li>Aussichtspunkte abseits der Bastei</li>



<li>Nebelmomente am Morgen</li>
</ul>



<p>Diese Region ist kein klassisches Reiseziel. Sie ist ein Erlebnisraum.</p>



<p>Ein Kraftort entsteht hier nicht durch einen bestimmten Spot – sondern durch die Verbindung aus Natur, Ruhe und Wahrnehmung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unser Fazit: Der wahre Kraftort liegt dazwischen</h2>



<p>Als wir schließlich an der Bastei standen, hatten wir das Gefühl, das Ziel erreicht zu haben. Und gleichzeitig auch nicht.</p>



<p>Denn die eigentlichen Momente lagen dazwischen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>auf dem Weg, durch den Regen des ersten Tages</li>



<li>im gemeinsamen Schweigen</li>



<li>in den kleinen Abzweigungen, wo wir nicht sicher waren, wie der Weg sein würde</li>



<li>Am Flußlauf, dessen Namen wir nicht gespeichert hatten und wo wir unserer Ostersonntagspause gemacht haben</li>
</ul>



<p>Die Bastei war das Bild. Aber der Kraftort war das Gefühl.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipps für deinen Besuch</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Früh starten (vor 9 Uhr) oder abends kommen</li>



<li>Gute Wanderschuhe – Wege können steinig sein</li>



<li>Parken: Parkplatz Bastei oder Anreise über Rathen</li>



<li>Alternative Spots: Schwedenlöcher, Amselsee</li>



<li>Kombination mit Dresden als Städtetrip</li>
</ul>



<p>***********Fortsetzung in Kürze!</p>
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		<title>Die Magie des Momentums</title>
		<link>https://susannestukenberg.de/die-magie-des-momentums/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 16:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Wüste]]></category>
		<category><![CDATA[Wüstentouren]]></category>
		<category><![CDATA[Arabien]]></category>
		<category><![CDATA[Einmalig]]></category>
		<category><![CDATA[Hegra]]></category>
		<category><![CDATA[Momentum]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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					<description><![CDATA[Es sind nicht immer die großen Entscheidungen, die ein Leben prägen, sondern die Reisen, die wir nicht antreten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Über verpasste Chancen und die Magie des Momentums</h2>



<p id="ember51">Gestern haben wir den Frühlingsanfang gefeiert, mit Freunden und Feuerkorb und über verpasste Chancen gesprochen, ob sie prägen und wirklich verpasst sind. Für mich sind es nicht die großen Entscheidungen, die ein Leben prägen – sondern die Reisen, die wir nicht antreten. Das spüre ich auch in diesen Zeiten, neben dem aufkommenden Frühling, einer neuen Jahreszeit.</p>



<p id="ember52">Nicht, weil die Reise unmöglich gewesen wäre. Sondern, weil sie in einem Moment stattfanden, den ich verstreichen ließen.</p>



<p id="ember53">Diese Reisen tauchen nicht in Suchmaschinen auf, haben keinen festen Preis, kein Rückgaberecht. Sie entstehen aus einer Laune heraus, einem Gespräch um Mitternacht, einer zufälligen Einladung. „Komm doch einfach mit.“ Und plötzlich steht sie im Raum: die Möglichkeit.</p>



<p id="ember54">Doch genau darin liegt ihr Wesen – sie sind nicht wiederholbar.</p>



<p id="ember55">Diese Gedanken begleiten mich in diesen Wochen. Vor einem Jahr befand ich mich im Oman, auf der arabischen Halbinsel. Nach meiner &#8222;Reisehalbzeit&#8220; bekam ich eine Einladung von meinem Freund und Guide ihn mit seinen 3 Freunden mit 2 Jeeps durch den <strong><em>&#8222;Empty Quarter&#8220;</em></strong>, die Wüste <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rub_al-Chali" rel="nofollow noopener" target="_blank">Rub-Al-Chali,</a></strong> eine der größten Sandwüsten der Welt auf der arabischen Halbinsel, zu begleiten.</p>



<p id="ember56">OMG! Schnappatmung. <strong><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hegra" rel="nofollow noopener" target="_blank">Hegra</a></strong> &#8211; kommen wir da vorbei?&nbsp;Ja, in der 3. oder 4. Nacht campen wir am<strong><em>Elephant Rock. </em></strong>Mein Herz schlug wild. Seit ich die Fotos von diesen Felsformationen und Steindenkmälern im Bikini-Haus Berlin während einer Ausstellung 2015 über Saudi Arabien gesehen habe, wollte ich dorthin. Nur wie? Und mit wem? Keine meiner Freund:nnen war interessiert.</p>



<p id="ember57">Die Fahrtroute mit den Jungs, versierte Wüstenfahrer und Camper wäre 1000 km durch die saudische Wüste, den Empty Quarter gegangen.Syrien und Jordanien auf der Route, ich hätte dabei auch noch <em>PETRA</em>, die Felsenstadt gesehen! Getrennt hätten wir uns in Amman. Ich wäre von dort nach Berlin geflogen, die anderen über Dubai noch Muscat.</p>



<p id="ember58">Der Gedanke mit 4 Männern durch ein Land zu fahren, wo die Frauen keine Rechte haben oder hatten, machte mich unterbewußt nervös. Das Vertrauen in meine Mitreisenden war allerdings so groß, dass ich tagelang überlegte&#8230; ja-nein-ja&#8230;</p>



<p id="ember59">Dann siegte die Vernunft. Nein. Es wäre zeitlich zu knapp geworden, ich hätte meinen Rückflug ab Muscat verfallen lassen müssen und irgendwie ab Syrien oder Jordanien, die folgenden Reisestationen, zurück nach Berlin fliegen müssen. Um pünktlich zurück zu sein für meine Tunisreise, die sehr zeitnah stattfand.</p>



<p id="ember60">Vielleicht war es genau diese eine Person, mit der es sich richtig angefühlt hätte, einfach loszufahren, ohne Plan. Und dann sagt man: „Vielleicht später.“ Aber später ist oft nur ein kurzer Gedanke und bleibt Illusion.</p>



<p id="ember61">Diese verpassten Reisen hinterlassen keine Fotos. Keine Postkarten. Keine Geschichten, die man erzählt. Und trotzdem bleiben sie. Als leise Frage: <em>Was wäre gewesen, wenn…?</em></p>



<p id="ember62">Doch vielleicht geht es gar nicht darum, jede Chance zu ergreifen. Vielleicht geht es darum, sie zu erkennen, wenn sie vor einem steht – diese seltenen, unwiederholbaren Momente. Und dann nicht zu lange zu zögern.</p>



<p id="ember63">Denn die besonderen Reisen sind nicht die, die perfekt geplant sind. Sondern die, die nur einmal möglich waren. Und genau deshalb so wertvoll.</p>



<p id="ember64">Später bekam ich dann eine Whatsapp (Titelfoto), die mir als bleibende Erinnerung an diese nicht angetretene Reise dient.</p>



<p>*Wüstentouren, die ich persönlich in die <a href="https://susannestukenberg.de/wuestentour/"><strong>tunesische Sahara </strong></a>begleite findest du im link.</p>



<p id="ember65">Warst du schon einmal in so einer Situation? Schreibe mir gerne, wie du sie verarbeitet hast.</p>


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		<title>Mindful Escape Tourism &#8211; achtsamer reisen: Ein neuer Reisetrend?</title>
		<link>https://susannestukenberg.de/mindful-escape-tourism-achtsamer-reisen-ein-neuer-reisetrend/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 22:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wüste]]></category>
		<category><![CDATA[Wüstentouren]]></category>
		<category><![CDATA[Mindfulescapetourism]]></category>
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					<description><![CDATA[Rebirth, Return, Value - ist das dreiteilige Gesamtkunstwerk, das beim achtsamen Reisen kreiert wird. Das zentrale Thema ist beim Mindful Escape Tourism, "etwas zurückgeben", to return, auf deiner Reise.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ist achtsamer Reisen wirklich neu? Oder ein wieder aufgelebter Reisetrend? Diese Frage habe ich mir seit einiger Zeit gestellt. Dann habe ich <em>Maria Athanasopoulou </em>getroffen: Sie entwickelte das Konzept des <em>Mindful Escape Tourism</em><strong><em>, </em></strong>das achtsames, kulturell respektvolles Reisen unterstützt. Auf deutsch übersetzt könnte man &#8222;achtsamer Auszeit-Tourismus&#8220; sagen. In ihrer Arbeit verbindet sie Tourismusförderung mit <em>Nachhaltigkeit</em> und <em>regionaler Identität</em>. Sie veröffentlichte ein Konzeptpapier mit dem Titel <a href="https://www.mindfulescapetourism.com/" rel="nofollow noopener" target="_blank"><strong>Mindful Escape Tourism</strong></a>, in dem sie das Modell wissenschaftlich und theoretisch beschreibt.</p>



<p>Ziel dieses Konzeptes ist es, Tourismus neu zu denken – weg vom Konsum, hin zu Reflexion, Empathie und lokalem Bewusstsein. Der Fokus liegt auf nachhaltigen, authentischen Begegnungen zwischen Reisenden, Einheimischen und Orten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann Mindful Escape Tourism passiert &#8211; und wann nicht, ein Beispiel</h2>



<p>Oft habe ich in den letzten Jahren &#8222;Hands on&#8220; Touren, wie z. B. in die Sahara begleitet. Bei einigen Gruppenn wurde ununterbrochen über den Alltag zu Hause oder vergangene Reisen gesprochen. Das erschwert mit dem eigentlichen Ort in eine Verbindung zu kommen und dort zu landen wo man gerade ist. Die Wanderung durch den Grand Canyon ohne Wasser, war bestimmt ein Erlebnis, das man lange nicht vergisst, genauso wie eine asiatische brodelnde Metropole oder die Städtereise nach Rom. Nur: Hilft oder dient das der Präsenz am eigentlichen Ort und wird es ihm gerecht?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Moment in dem es Klick macht</h2>



<p>Während der Informationsflut über andere Länder und Orte auf die Mitreisenden rollt und klettert unser Jeep durch Riesendünen und läßt uns die ganze Magie der ungläubigen Weite der Sahara spüren, uns, die <em>versuchen</em> in den Ort einzutauchen. Dann auf einmal hält der Fahrer oben auf dem höchsten Dünenkamm. Ich steige aus, zwei andere Gäste folgen mir sofort und tauchen in den pudrigen Sand ein, wir laufen die Riesendüne runter und sind zu Tränen gerührt.</p>



<p>Ich werde gefragt, ob sie mich umarmen können. Sie sind glücklich und zutiefst berührt von der Schönheit der Natur und danken mir, dass ich sie hierher gebracht habe. Tränen fließen. Der Freude. Unendliches Glück und Leichtigkeit hat sie erfasst. Saharamagie. Das andere Paar hat mittlerweile die Diskussion beendet, ob es denn jetzt im Grand Canyon in den USA während der Wanderung vor 3 Jahren doch noch einen Kiosk gab, wo man Wasser kaufen konnte. Sie trennen mehr als 20.000 km von dem Ort an dem wir gerade sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worauf basiert MET &#8211; Mindful Escape Tourism?</h2>



<p>MET basiert auf 5 Säulen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verbindung</li>



<li>Entschleunigung</li>



<li>Einfachheit</li>



<li>Ruhe &amp; Raum</li>



<li>Authentizität</li>
</ul>



<p>Man spricht hier auch von Neurotourismus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen ist <em>Mindful Escape Tourism</em>?</h2>



<p>Mindful Escape Tourism ist besonders interessant für Menschen, die bewusst reisen möchten, um sich mental, emotional und körperlich zu erholen. Reisende, die nicht nur einen Urlaub machen, sondern wirklich zur Ruhe kommen wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann brauchst du eine Reiseform wie <em>Mindful Escape Tourism?</em></h2>



<p>Bei Burnout, psychischen Krankheiten kann diese Reiseart besonders förderlich sein. Ich habe in den letzten Monaten gesehen, dass Schweden jetzt auf Rezept reisen verschreibt. Das fand ich interessant! Wobei es darum bestimmt nicht um irgendeine Reise geht, die dem Menschen in einer körperlichen und psychischen Notsituation hilft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Mindful Escape Tourism nicht?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Kein Massentourismus</h3>



<p>Der Fokus liegt nicht auf soviel sehen wie möglich. Die Reise schließt große Hotelanlagen und sehr besuchte Orte aus</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Kein Unterhaltungstourismus</h3>



<p>Die Reise ist nicht auf Party, Unterhaltung, Alkohol und Nachtleben ausgelegt, sondern auf Ruhe</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Kein stressiger Sightseeing Tourismus</h3>



<p>Es gibt keine vollen Tagespläne mit vielen Aktivitäten, kein Abhaken von Sehenswürdigkeiten oder leistungsorientiertes Reisen</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Kein konsumorientierter Tourismus</h3>



<p>Die Reise dient nicht zum &#8222;shoppen&#8220; oder konsumieren, ist nicht auf Luxus oder Status ausgerichtet. Der Fokus liegt auf innerer Erfahrung anstatt auf materiellen Dingen</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Kein unbewusstes oder automatisches Reisen</h3>



<p>Man fährt nicht einfach weg, um &#8222;wegzufahren&#8220;, sondern mit bewusstem Ziel der Selbstreflexion und Erholung</p>



<p>Mindful Escape Tourism ist als nachhaltiger Tourismus zu verstehen, kein Party- und konsumorientiertes Reisen, da der Fokus nicht auf Unterhaltung oder Aktivität liegt, sondern auf Achtsamkeit, mentaler Erholung und bewusster Entschleunigung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Eine Reiseform die lange unbeachtet blieb</h2>



<p><em>Mindful Escape Tourism </em>ist eine bewusste Form des Reisens, die auf mentale Erholung, Achtsamkeit und persönliche Regeneration abzielt. Im Gegensatz zum Massentourismus steht nicht Unterhaltung oder Konsum im Mittelpunkt, sondern die innere Ruhe, Entschleunigung und eine tiefere Verbindung zu sich selbst und zur Umgebung. Das von <em><strong>Maria Athanasopoulou </strong></em>entwickelte Konzept richtet sich besonders an Menschen, die dem stressigen Alltag entfliehen und ihr Wohlbefinden nachhaltig stärken möchten. Somit stellt Mindful Escape Tourism eine moderne und gesundheitsorientierte Alternative zu traditionellen Tourismusformen dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ich <em>Mindful Escape Tourism</em> Trainer &amp; Coach geworden bin?</h2>



<p>Ich habe mich für eine Weiterbildung zur <em>Mindful Escape Tourism</em> Trainerin und Coach entschieden, weil ich Reisen nicht nur als touristische Aktivität, sondern als Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung und mentalen Erholung verstehe. Meine langjährige interkulturelle Erfahrung sowie meine enge Verbindung zu naturbasierten und ruhigen Orten, wie Wüsten wie die Sahara oder das Dahargebirge in Tunesien, haben mir gezeigt, dass Reisen eine transformative Wirkung auf das Wohlbefinden und die Selbstwahrnehmung haben kann.</p>



<p>Ein weiterer Trigger war mein Wunsch, Menschen dabei zu unterstützen, durch bewusstes und achtsames Reisen Abstand vom stressigen Alltag zu gewinnen und eine tiefere Verbindung zu sich selbst und ihrer Umgebung aufzubauen. Das Konzept von <em>Mindful Escape Tourism </em>hat mir eine passende theoretische und praktische Grundlage geboten, da es Achtsamkeit, Entschleunigung und persönliche Transformation in den Mittelpunkt des Reiseerlebnisses stellt. </p>



<p>Mit Blick auf  meine persönlichen Reisen und Retreats kann ich mit den Aspekten von Mindful Escape Tourism gezielt Angebote schaffen, die Reisende in ihrer mentalen Regeneration und Selbstreflexion unterstützen, wie mein jüngstes Angebot z. B., <a href="https://susannestukenberg.de/aktivreisen/?et_fb=1&amp;PageSpeed=off"><strong>Wandern und Trekking</strong></a> am Geburtsort der Erde, &#8222;The Great Dahar&#8220;, in Süd Tunesien.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="756" height="1008" data-id="45841" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/04/marabout-tunesien-1.jpg" alt="Kuppelförmiges Häuschen in der Wüste, fast im Sand versundken mit Frau und Kamel davor" class="wp-image-45841" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/04/marabout-tunesien-1.jpg 756w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/04/marabout-tunesien-1-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 756px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Marabout in der Sahara</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="756" height="1008" data-id="45052" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/wanderreisen-tunesien.jpg" alt="Wegweiser in Gebirge" class="wp-image-45052" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/wanderreisen-tunesien.jpg 756w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/wanderreisen-tunesien-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 756px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Dahargebirge</figcaption></figure>
</figure>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Mindful Escape Tourism als Tool</h2>



<p>MET &#8211; Mindful Escape Tourism kann als Tool / Werkzeug helfen Nachhaltigkeit besser zu verstehen, stellt das WARUM ins Zentrum des Tuns. Die MET Anerkennung für geht über eine Zertifizierung hinaus und bietet Hotels, Tourismus-Akteuren und Destinationen die Möglichkeit, Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Erfolg zu verbinden und nachzuvollziehen. Im Rahmen der Qualifizierung wird der Akteur / Hotel / Destination ein eigenes Projekt entwickeln und dabei motiviert die Prinzipien von MET anzuwenden. Begleitet wird er von mir nicht als Trainer sondern als Coach. Ich zeige ihm den Weg durch Feedback Gespräche, die zu einem tieferen Verständnis führen.</p>



<p>Durch achtsame Reiseangebote können Hotels neue Zielgruppen erreichen, ihre Marke stärken, unabhängiger bei Marktschwankungen werden und gleichzeitig Umwelt und lokale Gemeinschaften schützen. Dieser Ansatz schafft nicht nur einen Wettbewerbsvorteil, sondern sichert langfristige wirtschaftliche Stabilität in einem sich kontinuierlich verändernden Tourismusmarkt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">How to? Der Weg zur Anerkennung</h3>



<p>Sie haben Interesse an einer Anerkennung / Auszeichung (Recognition) Ihrer Unterkunft oder Ihrer Reisedienstleistung und möchten mehr über den Prozess bis zur Anerkennung wissen? Kontaktieren Sie mich telefonisch oder per email: mail (@) susannestukenberg.de und erhalten Sie die Schritt-für-Schritt Anleitung und werden Teil des Mindful Escape Tourism Networks!</p>



<h4 class="wp-block-heading">PS: Meine persönliche <em>Mindful Escape</em> Empfehlung? Infos im <a href="https://susannestukenberg.de/kameltrekking/"><strong>link</strong></a></h4>



<h4 class="wp-block-heading">PPS: Das Titelfoto ist während meiner Reise und Einladung in das Glamping Camp und Retreatcenter <a href="https://www.cerchiodeldesiderio.com/" rel="nofollow noopener" target="_blank"><strong>Cerchio Desidero </strong></a>entstanden</h4>



<p><em>Cerchio Desidero</em> war mein erster Kunde, der in der Kategorie &#8222;Selection&#8220; als Unterkunft der die Anerkennung &#8222;Mindful Escape Tourism&#8220; bekommen hat. ***Congrats Kerry!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Über Maria Athanasopoulou</h3>



<p>Maria Athanasopoulou ist die Begründerin des Konzepts „Mindful Escape Tourism“. Sie entwickelte und veröffentlichte das Modell als neue Form des bewussten und nachhaltigen Reisens, das auf mentale Erholung, Achtsamkeit und eine tiefere Verbindung zwischen Reisenden, Orten und sich selbst setzt. 2009&nbsp;gründete sie <a href="https://www.respondondemand.com/services/what-else-we-provide/" rel="nofollow noopener" target="_blank"><strong>Respond On Demand Ltd,</strong> </a>ein Unternehmen, das professionelle Vernetzungstreffen zwischen griechischen Tourismusunternehmen und internationalen Reiseveranstaltern organisiert. Sie ist auch Initiatorin des gemeinnützigen Forums&nbsp;<strong>Top Tourism</strong>, das nachhaltige Praktiken und griechische Kultur im Tourismus fördert. Zudem ist sie Botschafterin der internationalen Organisation&nbsp;<strong>Green Destinations</strong>&nbsp;in Griechenland sowie Repräsentantin des&nbsp;<strong>Good Travel Scan</strong>-Projekts in Griechenland und Zypern.&nbsp;</p>



<p></p>



<div class="wp-block-comments"><h2 id="comments" class="wp-block-comments-title">2 Kommentare zu &#8222;Mindful Escape Tourism &#8211; achtsamer reisen: Ein neuer Reisetrend?&#8220;</h2>

<ol class="wp-block-comment-template"><li id="comment-72" class="pingback even thread-even depth-1">

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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-comment-author-name has-small-font-size"><a rel="external nofollow ugc noopener" href="https://thecontentsociety.de/kw09-2026-alle-tcs-blogartikel/" target="_self">KW09/2026: Alle TCS-Blogartikel &#8211; The Content Society</a></div>


<div class="wp-block-group is-layout-flex wp-block-group-is-layout-flex" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px"><div class="wp-block-comment-date has-small-font-size"><time datetime="2026-03-02T04:25:09+01:00"><a href="https://susannestukenberg.de/mindful-escape-tourism-achtsamer-reisen-ein-neuer-reisetrend/#comment-72">2. März 2026</a></time></div>

</div>


<div class="wp-block-comment-content"><p>[&#8230;] Mindful Escape Tourism – Achtsamer reisen: Ein neuer Reisetrend? [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-comment-reply-link has-small-font-size"><a rel="nofollow" class="comment-reply-link" href="https://susannestukenberg.de/mindful-escape-tourism-achtsamer-reisen-ein-neuer-reisetrend/?replytocom=72#respond" data-commentid="72" data-postid="45820" data-belowelement="comment-72" data-respondelement="respond" data-replyto="Auf KW09/2026: Alle TCS-Blogartikel - The Content Society antworten" aria-label="Auf KW09/2026: Alle TCS-Blogartikel - The Content Society antworten">Antworten</a></div></div>
</div>

</li><li id="comment-73" class="comment odd alt thread-odd thread-alt depth-1">

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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-comment-author-name has-small-font-size">Kerry Roy</div>


<div class="wp-block-group is-layout-flex wp-block-group-is-layout-flex" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px"><div class="wp-block-comment-date has-small-font-size"><time datetime="2026-03-02T11:14:55+01:00"><a href="https://susannestukenberg.de/mindful-escape-tourism-achtsamer-reisen-ein-neuer-reisetrend/#comment-73">2. März 2026</a></time></div>

</div>


<div class="wp-block-comment-content"><p>Beautiful a special place to hideaway, escape reality and reset amongst nature and traditional Italian culture.</p>
</div>

<div class="wp-block-comment-reply-link has-small-font-size"><a rel="nofollow" class="comment-reply-link" href="https://susannestukenberg.de/mindful-escape-tourism-achtsamer-reisen-ein-neuer-reisetrend/?replytocom=73#respond" data-commentid="73" data-postid="45820" data-belowelement="comment-73" data-respondelement="respond" data-replyto="Auf Kerry Roy antworten" aria-label="Auf Kerry Roy antworten">Antworten</a></div></div>
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<ol><li id="comment-74" class="comment byuser comment-author-st65hzg8d bypostauthor even depth-2">

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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-comment-author-name has-small-font-size">Susanne Stukenberg</div>


<div class="wp-block-group is-layout-flex wp-block-group-is-layout-flex" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px"><div class="wp-block-comment-date has-small-font-size"><time datetime="2026-03-02T12:31:32+01:00"><a href="https://susannestukenberg.de/mindful-escape-tourism-achtsamer-reisen-ein-neuer-reisetrend/#comment-74">2. März 2026</a></time></div>

</div>


<div class="wp-block-comment-content"><p>Looking much forward to our next meeting between the olive trees and some great views:)</p>
</div>

<div class="wp-block-comment-reply-link has-small-font-size"><a rel="nofollow" class="comment-reply-link" href="https://susannestukenberg.de/mindful-escape-tourism-achtsamer-reisen-ein-neuer-reisetrend/?replytocom=74#respond" data-commentid="74" data-postid="45820" data-belowelement="comment-74" data-respondelement="respond" data-replyto="Auf Susanne Stukenberg antworten" aria-label="Auf Susanne Stukenberg antworten">Antworten</a></div></div>
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		<title>Wie du 2026 mit mir reisen kannst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 22:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich liebe es, Menschen miteinander zu verbinden. Und ich bin überzeugt: Das passiert nicht zufällig. Es finden sich immer die „richtigen“ Menschen — auch, weil mein Angebot genau dafür Raum schafft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich liebe es, Menschen zu verbinden — und ich glaube, das passiert nicht zufällig. Oft finden auf meinen Reisen genau die „richtigen“ Menschen zusammen, Reisende bleiben in Kontakt und knüpfen echte Verbindungen mit Einheimischen.Genau das macht meine Reisen aus: Menschen und Kultur nachhaltig, authentisch und mit echtem Mehrwert zu verbinden.Ich bin regelmäßig vor Ort, kenne die Menschen, die Orte und die Geschichten — und weiß Dinge, die kein Reiseblog verrät. Davon profitierst du: besondere Begegnungen, versteckte kulinarische Highlights und Erlebnisse abseits von Instagram und Reiseführern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Möglichkeiten hast du 2026 mit mir zu reisen</h2>



<h2 class="wp-block-heading">1. Sahara &#8211; Tunesien</h2>



<p>Die <em>Königin der Wüste</em> erwartet dich. Für die meisten Reisenden ist es ein &#8222;once in a lifetime&#8220; Projekt. Auf meiner letzten tour war meine älteste Reiseteilnehmerin war 74. Sie wollte unbedingt die Weite spüren und die Magie dieser Landschaft. Es war unglaublich berührend. Viele Jahre hatte sie sich diese Reise gewünscht. Ihr Mann wollte nicht. So hat sie sich entschieden, alleine zu reisen. Und wurde reich belohnt. In unserer Gruppe und mit den Bedouinen war sie in bester Gesellschaft. Mein Reisetagebuch zu dieser Tour wird in Kürze veröffentlicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Du hast 2 Möglichkeiten die Sahara kennenzulernen:</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Im Kameltrek, wandern und reitend mit Kamelen</h4>



<p>Vorsicht, kann süchtig machen! Mit Bedouinen und Kamelen trekken wir eine Woche durch die Riesendünen. Zum <a href="https://susannestukenberg.de/kameltrekking/"><strong>Kameltrek</strong></a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Tour in den Nationalpark <em>Timbeine</em>, zu den Tafelbergen</h4>



<p>Mit Allrad Jeeps geht es durch das Dahargebirge über Douz nach Timbeine. ein großartiges Erlebnis&#8220; Das UNESCO Weltnaturerbe erwartet dich nach einer Fahrt durch die Weite der Sahara und Riesendünen. Das Highligt ist ein Wüstencamp **** mit Duschen / WC unter dem mächtigen Berg. <a href="https://susannestukenberg.de/wuestentour/"><strong>Wüstentour</strong></a></p>



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<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="545" data-id="45512" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2026/01/kameltrekking-sahara.jpg" alt="Eine Karavane auf einer Riesendüne in Wüste" class="wp-image-45512" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2026/01/kameltrekking-sahara.jpg 800w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2026/01/kameltrekking-sahara-480x327.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Riesendünen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="544" height="726" data-id="45188" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/Kameltrekking-Sahara.jpg" alt="Ein Kamelkaravanve in Dünen hinter einem Strauch" class="wp-image-45188" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/Kameltrekking-Sahara.jpg 544w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/Kameltrekking-Sahara-480x641.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 544px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Kameltrek</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="980" height="552" data-id="44898" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/10/reisen-tunesien.jpg" alt="Zwei Menschen sitzen auf Bergfelsen und schauen in den Sonnenuntergang" class="wp-image-44898" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/10/reisen-tunesien.jpg 980w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/10/reisen-tunesien-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 980px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Nationalpark Sahara</figcaption></figure>
</figure>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">2. Dahar &#8211; zum Geburtsort der Erde und wandernd in eine längst vergessene Zeit eintauchen</h2>



<p>Von Oktober bis April kannst du aktuell 2 Wandertouren durch ein Region unternehmen, die wenig bekannt ist in Tunesien: Das Dahargebirge, auch La Grand Traversée de Dahar genannt. Zu Hoch-Zeiten des Pauschal-/ Massentourismus ist man hier mit großen Reisebussen nur durchgerauscht. Wir kommen richtig an und nehmen Dich mit auf eine Reise in die Zeit, als diese selbst noch ganz jung war. Zum Angebot: <a href="https://susannestukenberg.de/aktivreisen/"><strong>Wanderurlaub</strong></a> im Dahargebirge</p>



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<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="688" data-id="45547" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/dahargebirge-tunesien.jpg" alt="Abendrot hinter Gebirge" class="wp-image-45547" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/dahargebirge-tunesien.jpg 500w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/dahargebirge-tunesien-480x660.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 500px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="672" data-id="45545" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/esel-wandern-tunesien.jpg" alt="Frau mit Esel auf einem Gebirgspfad" class="wp-image-45545" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/esel-wandern-tunesien.jpg 504w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/esel-wandern-tunesien-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 504px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="717" height="478" data-id="45008" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/dinosaurier-dahargebirge.jpg" alt="Ein Dinosaurier als Skulptur blickt auf Berglandschaft" class="wp-image-45008" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/dinosaurier-dahargebirge.jpg 717w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/dinosaurier-dahargebirge-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 717px, 100vw" /></figure>
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</div>



<h2 class="wp-block-heading">3. Zum größten Salzsee Afrikas</h2>



<p>Hast du schon einmal vom Chott el Jerid gehört? Diese Salzwüste liegt im westlichen Tunesien, in der Nähe der algerischen Grenze. Auf der Fahrt in die Palmenoase Tozeur wird diese Wüse überquert und es tun sich großartige Ausblicke auf. Nicht nur auf en liegengebliebenes Buswrack. Auch eine Fatamorgana wirst du wahrscheinlich sehen. <a href="https://susannestukenberg.de/salzwueste-und-oasen/"><strong>Salzsee und Oasen</strong></a></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="608" height="456" data-id="43474" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/02/Sahara-Salzwueste-1.jpg" alt="Mann in weiter Ferne in einem Salzsee" class="wp-image-43474" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/02/Sahara-Salzwueste-1.jpg 608w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/02/Sahara-Salzwueste-1-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 608px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="43475" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/02/wuestentour-salzwueste-683x1024.jpg" alt="Frau steht vor Kilometerstein in Salzwüste" class="wp-image-43475" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/02/wuestentour-salzwueste-683x1024.jpg 683w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/02/wuestentour-salzwueste-480x720.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 683px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="585" height="727" data-id="43905" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/hotel-tozeur-1.jpg" alt="Innenhof eines Hotels in Tunesien in traditioneller Bauweise aus den gelben Sandsteinen, die es in Tozeur gibt, gebaut." class="wp-image-43905" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/hotel-tozeur-1.jpg 585w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/hotel-tozeur-1-480x597.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 585px, 100vw" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">4. Entdecke in einer exklusiven Gruppe oder als Privatreise das Sultanat Oman</h2>



<p>In 2025 hatte ich die Chance diesen Golfstaat kennen zu lernen. Im Direktflug bin ich in weniger als 6 Stunden im Sultanat gelandet. Es war großartig. Und trotz &#8222;arabisches Land&#8220; doch ganz anders als Tunesien. Umso mehr freue ich mich, dass ich jetzt mit meinem Partner vor Ort einige Traumreise-Konzepte erarbeitet habe. Die gehen von einer Dachzelttour im Jeep bis zum Kennenlernen des Nationalparks. Über meine Reise in den Oman findest übrigens du einen <a href="https://susannestukenberg.de/meine-reise-in-den-oman/"><strong>Blogbeitrag</strong></a></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="507" height="675" data-id="43654" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/03/wadi-shab.jpg" alt="Frau schwimmt in Wadi, einem Flussbett" class="wp-image-43654" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/03/wadi-shab.jpg 507w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/03/wadi-shab-480x639.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 507px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="507" height="675" data-id="43655" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/03/wadishab-oman-1.jpg" alt="Flussbett in Schlucht mit Vegetation" class="wp-image-43655" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/03/wadishab-oman-1.jpg 507w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/03/wadishab-oman-1-480x639.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 507px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="756" height="1008" data-id="43813" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/04/oman-muttrah-moschee.jpg" alt="Moschee im Oman zur Abendstimmung" class="wp-image-43813" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/04/oman-muttrah-moschee.jpg 756w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/04/oman-muttrah-moschee-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 756px, 100vw" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">5. Städtereise Tunis</h2>



<p>Seit ich das erste Mal in Tunis war, in den 1990er Jahren hat mich diese Stadt fasziniert, mit ihren Menschen, der UNESCO Weltkulturerbe geschützten Altstadt, der Medina, ihren mondänen Vororten am Meer. 2014 habe ich das erste Mal eine Städtetour für eine Gruppe Tangotänzer, organisiert &#8211; und wir waren begeistert, haben uns in der Medina verloren, Teppiche, Gewürze und Patisserie gekauft, eine Koransinfonie auf einer Dachterrasse gelauscht &#8211; und abends uns dann mit Einheimischen zum Tanzen getroffen. Lass dich von mir an die Hand nehmen und in diese am meisten unterschätzte Metropole eintauchen. Ich begleite dich 3 Tage, gebe dir soetwas wie ein Blueprint die Stadt abseits der Touristenströme zu entdecken und empfehle dir länger zu bleiben, für deinen <em>Deep Dive</em> und &#8222;gelerntes&#8220; anzuwenden:)</p>



<p>Alle Infos zu meiner <a href="https://susannestukenberg.de/tunis-hauptstadt-am-meer/"><strong>Städtereise Tunis</strong></a>:</p>



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		<title>Im Land der Dinosaurier</title>
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					<comments>https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 14:34:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erlebnisreisen]]></category>
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		<category><![CDATA[Jurassicpark]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderurlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Gedanken schweifen und ich versuche mir vorzustellen, wie es hier früher einmal aussah. Meine Reise nach Süd Tunesien im November führte mich  an einen Ort wo die Zeit selbst einmal jung war.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Meine Gedanken schweifen und ich versuche mir vorzustellen, wie es hier früher einmal aussah. Meine Reise nach Süd Tunesien im November führte mich an einen Ort, wo die Zeit selbst noch jung war: ca. 250 Millionen Jahre zurück, in eine Welt, die wir nur flüchtig kennen, aus Knochenfragmenten in Museen, wissenschaftlichen Vermutungen und geologischen Untersuchungen. Eine Reise in eine längst vergangene Zeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jurazeit und Dinosaurier</h2>



<p>Der Ort, die Umgebung von <em>Zammour</em>, atmet immer noch die Entstehungsgeschichte der Erde. Meeresfossilien, die man auf den Wanderrouten entdecken kann, erzählen von einer anderen Welt und deuten auf den Prozess der Spaltung von <em>Pangaea,</em> unserem Urkontinent hin. Hier verlief das <em>Riff</em>, der <em>Spalt</em> der den Superkontinent teilte. Geologen haben eine Länge von über 70 Km auf der geographischen Linie von <em>Medenine</em>, Tunesien, Richtung Algerien gemessen.</p>



<p>Die steinigen Wege entlang wandernd stelle ich mir einen vereinten Kontinent mit einer prächtigen Flora und Fauna vor. Urtiere, wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dinosaurier" rel="nofollow noopener" target="_blank"><strong>Dinosaurier</strong></a> (wiki-link), keine Grenzen, keine Namen. Nur Weite. Flüsse schlängeln sich durch Ebenen, Vulkane rauchen am Horizont, erinnern daran, dass dieser Planet niemals stillsteht. Ich begreife: Reisen war hier nie Flucht, sondern Überleben.</p>



<p>Was mich in meiner Gedankenreise an die Entstehungsgeschichte unserer Welt am meisten berührt, ist die Abwesenheit des Menschen. Keine Spuren von uns. Keine Straßen, keine Ruinen, keine Geschichten, die erzählt werden wollen. Und doch fühle ich mich seltsam willkommen hier. Vielleicht, weil diese Welt nichts von mir verlangt. Kein Tempo. Keine Meinung. Nur Aufmerksamkeit. So muss die Welt früher gewesen sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Willkommen in Dahar!</h3>



<p>Hier ist alles, roher, unmittelbarer und präsenter. Authentisch und die Menschen und die Natur sind sehr unberührt vom modernen Alltag. Ob sie eine Ahnung haben, wie es hier vor 250 Millionen Jahren aussah? Und ist das wichtig für sie heute? Diese Fragen gehen mir durch den Kopf.</p>



<p>In eine Zeit vor 100ern von Jahren kann ich dennoch einen Einblick gewähren. Hier lebten die <em>Amazigh,</em> die Ureinwohner der Region und Nordafrikas. <em>Amazigh </em>werden fälschlicherweise immer noch <em>Berber</em> genannt. Sie waren aber das Gegenteil im weiteren Sinne. Die <em>Berber</em>, das Wort Berber stammt übrigens von <em>Barbaren</em>, waren die Feinde der Amazigh. Sie waren eher Griechen und Römer, Phoenizier und stammten aus anderen Herkunftsländern. Sie versuchten auf ihren Feldzügen durch Nordafrika die die <em>Amazigh</em> und deren Land zu erobern.</p>



<p>Eine schwierige Mission allerdings. Die Amazigh sind bekannt für ihre intelligente und auch gewaltfreie Verteidung. Sie lebten in Festungen oder auch in Speicherburgen, <em>Ksours </em>genannt, oft auf Berggipfeln oder Bergkuppen, von wo aus sie das das ganze Land überblicken konnten (Video).</p>



<p>Das &#8222;Behind the Scenes&#8220;, über die Entstehung dieses Videos findest du in meinem <a href="https://susannestukenberg.de/monatsrueckblick-november/"><strong>Novemberrückblick</strong></a><br></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/eSBYgioNY_8?si=VRgbUAJdBRC6TlD4" title="Eine Reise in längst vergessene Zeiten" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/eSBYgioNY_8?feature=oembed"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Ksours</em> und Zitadellen auf den Berggipfeln</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/Dahargebirge-Tunesien-1024x683.jpg" alt="Alte Speicherburg und Festung im Gebirge" class="wp-image-44949 size-full" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/Dahargebirge-Tunesien-1024x683.jpg 1024w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/Dahargebirge-Tunesien-980x653.jpg 980w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/Dahargebirge-Tunesien-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Ksar Zammour</p>



<p>Eine verlassene Speicherburg und Festung oberhalb des gleichnamigen Ortes, <em>Zammour</em></p>



<p>Von hier wandert man noch weit auf einen höheren Berg wo man eine verfallene Zitadellenstadt findet.</p>
</div></div>



<p></p>



<p></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="894" height="596" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/Zammour-Zitadelle-Festung.jpg" alt="" class="wp-image-45160 size-full" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/Zammour-Zitadelle-Festung.jpg 894w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/12/Zammour-Zitadelle-Festung-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 894px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Im Hintergrund der Berg mit der Zitadellenstadt (oberes Foto) auf dem Gipfel. Hier führt eine Wanderoute durch großartige Ausblicke und die <em>Jessours,</em> die terassenartigen Äcker, auf denen immer wieder Olivenbäume zu finden sind.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading">Troglodythe Häuser</h3>



<p>Ist eine weitere Wohnform der Ureinwohner in Tunesien. Man spricht hier von Hohlräumen und Höhlenwohnungen, die in die Felsen gehauen wurden. Auch diese Wohnorte war sehr sicher vor Feinden, da es nur einen Eingang gab, der sehr versteckt war und wir eine kleine Höhle wirkte. Tatsächlich führe ein Gang in ein einzigartiges Höhlenwohnungsdorf, ein seltenes und wertvolles Zeugnis einer heute verschwundenen ländlichen Lebensweise.</p>



<p>Diese direkt in den Stein gehauenen Höhlenwohnungen zeugen vom Einfallsreichtum der Bewohner, die die natürlichen Ressourcen ihrer Umgebung zu nutzen wussten, um eine zugleich funktionale und einladende Wohnumgebung zu schaffen. Die Details erzählen eine Geschichte: Von schweren Eingangstüren aus Palmholz, die monatelang zur Konservierung in den <em>Chott el Jerid,</em> in die Salzwüste gelegt wurden, von den offenen, lichtdurchfluteten Innenhöfen bis zu den Wohnbereichen, die aus verschieden großen Kammern um einen Innenhof angesiedelt waren. </p>



<p>Diese authentischen Wohnstätten lassen in die Intimität des Alltagslebens vergangener Zeiten eintauchen, in denen lokale Traditionen und das Knowhow der Menschen eine ideale Anpassung an einen unterirdischen Lebensraum bildeten.</p>



<p>Auf verschiedenen Wanderouten durch die Region Matmata / Tataouine die unter  <a href="https://susannestukenberg.de/aktivreisen/"><strong>Aktivreisen </strong></a> zu finden sind, kommt man immer wieder an den typischen Troglodythe Häusern vorbei. Einige sind auch weiterhin bewohnt oder stehen als als Museum zur Verfügung. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Meine neueste Entdeckung &#8211; Permakultur in Süd Tunesien</h3>



<p>Auch so kann man wohnen: Während meiner Novemberreise habe ich eine neue Unterkunft, wo nach Permakultur Aspekten gewirtschaftet, gebaut und bebaut wurde (eigener Garten)  kennengelernt. Weiß getünchte &#8222;Hütchen-Häuser&#8220;, auch an Trulli  Häuser in Süditalien erinnernd, ragten auf einmal aus einem Tal hervor. Zwei Vogelsträuße und ein Pferd im Garten haben mich begrüßt. Neben dem Besitzer, der unserem Team die Prinzipien der Bauweise erklärt hat: Lehm, Wasser und Palmenblätter. Es war überraschend was für ein Raumklima  in solchen Häuser in dieser Region herrscht: gemäßig, warm in kühlen Jahreszeiten &#8211; und kühl im Sommer. Bald mehr dazu in meinen <a href="https://susannestukenberg.de/unterkuenfte-tunesien/"><strong>Unterkünften</strong></a>!</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="499" height="665" data-id="45014" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/unterkunft-tunesien.jpg" alt="Zwei Korstühle in Zimmer mit weißen Wänden" class="wp-image-45014" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/unterkunft-tunesien.jpg 499w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/unterkunft-tunesien-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 499px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="499" height="665" data-id="45015" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/uebernachtung-dahar.jpg" alt="Haus mit spitzem Dach in weiß getüncht" class="wp-image-45015" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/uebernachtung-dahar.jpg 499w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/uebernachtung-dahar-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 499px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="499" height="665" data-id="45013" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/natur-am-bau.jpg" alt="Blick in ein Schlafzimmer in weiß getünchter Höhlenwohnung" class="wp-image-45013" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/natur-am-bau.jpg 499w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/11/natur-am-bau-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 499px, 100vw" /></figure>
</figure>
</div>



<p>Hast du schon einmal in einem Haus aus komplett natürlichen Materialien gebaut, gewohnt? Und wie hat sich das für dich angefühlt?</p>



<div class="wp-block-comments"><h2 id="comments" class="wp-block-comments-title">2 Kommentare zu &#8222;Im Land der Dinosaurier&#8220;</h2>

<ol class="wp-block-comment-template"><li id="comment-37" class="pingback even thread-odd thread-alt depth-1">

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<div class="wp-block-group is-layout-flex wp-block-group-is-layout-flex" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px"><div class="wp-block-comment-date has-small-font-size"><time datetime="2025-12-15T04:22:18+01:00"><a href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/#comment-37">15. Dezember 2025</a></time></div>

</div>


<div class="wp-block-comment-content"><p>[&#8230;] Im Land der Dinosaurier [&#8230;]</p>
</div>

<div class="wp-block-comment-reply-link has-small-font-size"><a rel="nofollow" class="comment-reply-link" href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/?replytocom=37#respond" data-commentid="37" data-postid="45109" data-belowelement="comment-37" data-respondelement="respond" data-replyto="Auf KW50/2025: Alle TCS-Blogartikel - The Content Society antworten" aria-label="Auf KW50/2025: Alle TCS-Blogartikel - The Content Society antworten">Antworten</a></div></div>
</div>

<ol><li id="comment-63" class="comment odd alt depth-2">

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<div class="wp-block-group is-layout-flex wp-block-group-is-layout-flex" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px"><div class="wp-block-comment-date has-small-font-size"><time datetime="2026-01-13T14:27:58+01:00"><a href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/#comment-63">13. Januar 2026</a></time></div>

</div>


<div class="wp-block-comment-content"><p>Die Kultur der Berber hat mich auf meinem Yoga-Retreat in den Dahar-Mountains im Januar mit Susanne und Adeline sehr inspiriert. Hier mein Blog-Post dazu: <a href="https://tissuetales.net/in-the-land-of-the-amazigh/" rel="nofollow ugc noopener" target="_blank">https://tissuetales.net/in-the-land-of-the-amazigh/</a></p>
</div>

<div class="wp-block-comment-reply-link has-small-font-size"><a rel="nofollow" class="comment-reply-link" href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/?replytocom=63#respond" data-commentid="63" data-postid="45109" data-belowelement="comment-63" data-respondelement="respond" data-replyto="Auf Tanja antworten" aria-label="Auf Tanja antworten">Antworten</a></div></div>
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<ol><li id="comment-64" class="comment byuser comment-author-st65hzg8d bypostauthor even depth-3">

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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-comment-author-name has-small-font-size">Susanne Stukenberg</div>


<div class="wp-block-group is-layout-flex wp-block-group-is-layout-flex" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px"><div class="wp-block-comment-date has-small-font-size"><time datetime="2026-01-13T14:36:39+01:00"><a href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/#comment-64">13. Januar 2026</a></time></div>

</div>


<div class="wp-block-comment-content"><p>Großartig Tanja! Wenn so etwas passiert, Teilnehmer inspiriert das Land verlassen, ist das für mich wie ein Meilenstein, der auf der Reise erreicht wird.<br />
Ich bin gespannt, ob sich diese Inspirationen auch in deinen zukünftigen Stoffgeschichten widerspiegeln 🙂</p>
</div>

<div class="wp-block-comment-reply-link has-small-font-size"><a rel="nofollow" class="comment-reply-link" href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/?replytocom=64#respond" data-commentid="64" data-postid="45109" data-belowelement="comment-64" data-respondelement="respond" data-replyto="Auf Susanne Stukenberg antworten" aria-label="Auf Susanne Stukenberg antworten">Antworten</a></div></div>
</div>

</li></ol></li></ol></li><li id="comment-70" class="pingback odd alt thread-even depth-1">

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<div class="wp-block-group is-layout-flex wp-block-group-is-layout-flex" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px"><div class="wp-block-comment-date has-small-font-size"><time datetime="2026-02-10T08:21:09+01:00"><a href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/#comment-70">10. Februar 2026</a></time></div>

</div>


<div class="wp-block-comment-content"><p>[&#8230;] immer noch stolz dieses majestätische Kleidungsstück, wie mein Model und Wanderguide Aymen im Dahargebirge. Wer schon einmal einen Berber oder einen Beduinen gesehen hat, der in dieses schwere, fließende [&#8230;]</p>
</div>

<div class="wp-block-comment-reply-link has-small-font-size"><a rel="nofollow" class="comment-reply-link" href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/?replytocom=70#respond" data-commentid="70" data-postid="45109" data-belowelement="comment-70" data-respondelement="respond" data-replyto="Auf Modekultur: Der Burnus - nicht nur Mantel - Susanne Stukenberg antworten" aria-label="Auf Modekultur: Der Burnus - nicht nur Mantel - Susanne Stukenberg antworten">Antworten</a></div></div>
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<div class="wp-block-group is-layout-flex wp-block-group-is-layout-flex" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px"><div class="wp-block-comment-date has-small-font-size"><time datetime="2026-02-22T12:03:53+01:00"><a href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/#comment-71">22. Februar 2026</a></time></div>

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<div class="wp-block-comment-content"><p>[&#8230;] den Bergoasen des Dahargebirges, manchmal auch die Steinwüste genannt, findet man immer wieder diese kleinen Gebäude mit dem [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-comment-reply-link has-small-font-size"><a rel="nofollow" class="comment-reply-link" href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/?replytocom=71#respond" data-commentid="71" data-postid="45109" data-belowelement="comment-71" data-respondelement="respond" data-replyto="Auf Über Marabouts und Bergoasen - Susanne Stukenberg antworten" aria-label="Auf Über Marabouts und Bergoasen - Susanne Stukenberg antworten">Antworten</a></div></div>
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<div class="wp-block-group is-layout-flex wp-block-group-is-layout-flex" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px"><div class="wp-block-comment-date has-small-font-size"><time datetime="2026-04-12T22:51:33+02:00"><a href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/#comment-88">12. April 2026</a></time></div>

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<div class="wp-block-comment-content"><p>[&#8230;] Region ist vor 100 Millionen Jahren entstanden, durch Erdplatten-Verschiebungen, ähnlich wie im Dahargebirge in Tunesien. Das Elbsandsteingebirge ist somit auch noch eine [&#8230;]</p>
</div>

<div class="wp-block-comment-reply-link has-small-font-size"><a rel="nofollow" class="comment-reply-link" href="https://susannestukenberg.de/im-land-der-dinosaurier/?replytocom=88#respond" data-commentid="88" data-postid="45109" data-belowelement="comment-88" data-respondelement="respond" data-replyto="Auf Frühling im Elbsandsteingebirge - Susanne Stukenberg antworten" aria-label="Auf Frühling im Elbsandsteingebirge - Susanne Stukenberg antworten">Antworten</a></div></div>
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		<title>Warum Tunesien im Winter die perfekte Slow Travel Destination ist</title>
		<link>https://susannestukenberg.de/warum-tunesien-in-diesem-herbst-die-perfekte-slow-travel-destination-ist/</link>
					<comments>https://susannestukenberg.de/warum-tunesien-in-diesem-herbst-die-perfekte-slow-travel-destination-ist/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Oct 2025 21:36:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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		<category><![CDATA[Wüstentour]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Oktober bis November zeigt sich das Land von seiner authentischsten Seite: angenehme Temperaturen, weniger Touristen, eine Jahrtausendalte Kultur und atemberaubende Naturerlebnisse warten auf dich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn du an Tunesien denkst, hast du vielleicht sofort Bilder von heißen Sommertemperaturen, Pauschalurlaubern am Strand oder trubeligen Basaren im Kopf. Doch wusstest du, dass <strong>Tunesien im Winter bis in den Frühling die perfekte Slow-Travel-Destination</strong> ist? Von Oktober bis April zeigt sich das Land von seiner authentischsten Seite: angenehme Temperaturen, weniger Touristen, eine Jahrtausendalte Kultur und atemberaubende Natur wartet entdeckt zu werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tunesien &#8211; die unterschätzte Perle für <em>Slow Traveler</em></h2>



<p>Ab Oktober entfaltet Tunesien seine ganze Magie: Die Hitze des Sommers weicht milden Temperaturen, das Licht wird weicher, die Natur zeigt goldene Töne – und in den Städten und Dörfern beginnt die Zeit der Feste, der Olivenernte und des Zusammenkommens. Die Menschen haben wieder Zeit für ihr &#8222;Sozialleben&#8220;.</p>



<p>Ob du durch die Weite der Sahara mit einem Kameltrek unterwegs bist, im beindruckenden Dahargebirge wanderst und dich durch kleine Dörfer treiben lässt – <strong>Tunesien im Winter</strong> lädt dich ein, das Reisen neu zu denken: <strong>langsamer, bewusster, sinnlicher.</strong></p>



<p><strong>In diesem Artikel erfährst du:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>was Slow Travel wirklich bedeutet,</li>



<li>warum Tunesien der ideale Ort dafür ist,</li>



<li>und welche Erlebnisse dich im Herbst dort erwarten.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Slow Travel – und warum passt Tunesien perfekt dazu?</h2>



<p><strong>Slow Travel</strong> ist mehr als ein Trend – es ist eine Haltung. Es geht dabei darum, <strong>bewusst zu reisen</strong>, statt Orte nur abzuhaken. Du bleibst länger, tauchst tiefer ein, lernst Menschen, Geschichten und vielleicht auch Rituale kennen. Ankommen statt <em>Abhaken</em>. Statt zehn Sehenswürdigkeiten am Tag zu besuchen, erlebst du vielleicht nur eine – aber mit allen Sinnen. </p>



<p>Von Oktober bis März / April ist Tunesien wie geschaffen für diese Art des Reisens. Das nördlichste Land Afrikas ist klein genug, um es ohne Eile zu entdecken, und groß genug, um Vielfalt zu bieten: <strong>Wüste, Meer, Berge, Olivenhaine, Berberdörfer, antike Städte</strong> – alles ist in wenigen Stunden zu erreichen. Wenn du in die Sahara reisen möchtest, empfehle ich dir nach Djerba zu fliegen. Von dort erreicht man die Wüste in gut 3 Stunden Autofahrt und die Route führt durch grandiose Landschaften, wie das Dahargebirge.</p>



<p>Besonders im Herbst zeigt sich, wie harmonisch sich <strong>Natur, Kultur und Lebensrhythmus</strong> hier verbinden. Morgens Strandspaziergang, mittags ein Tee mit Einheimischen, abends durch still gewordene Souks streichen. Die Temperaturen sind angenehm, das Licht sanft, das Leben entschleunigt.</p>



<p>Slow Travel in Tunesien bedeutet auch, <strong>Beziehungen zu Menschen</strong> aufzubauen: mit Gastgebern, Kunsthandwerkern, Musikern oder Reiseführern, die ihre Heimatgeschichten in ruhigen Momenten gerne teilen. Statt Konsum steht <strong>Verbindung</strong> im Mittelpunkt – zu dir selbst und zu einem Land, das mehr Tiefe besitzt, als viele vermuten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann ist die beste Reisezeit für Tunesien – und warum ausgerechnet in den kühleren Jahreszeiten?</h2>



<p>Viele denken bei Tunesien sofort an Sonne satt und sommerliche Hitze – und genau das kann ab Juni bis September schnell zur Herausforderung werden. Temperaturen über 40 °C machen Ausflüge in die Wüste oder kulturelle Erkundungen kaum möglich. Wer stattdessen <strong>im Herbst oder im Winter  nach Tunesien reist</strong>, erlebt das Land in seiner <strong>angenehmsten und authentischsten Jahreszeit</strong>.</p>



<p>Ab Oktober herrschen ideale Bedingungen für achtsames Reisen: tagsüber steigt das Thermometer bis auf  25 °C,  Abende in denen man noch draußen sitzen kann und ein sanftes Licht taucht die Landschaft in warme Farben. Das Meer ist noch angenehm warm, die Natur wie die Menschen erholen sich nach dem Sommer, und die Atmosphäre wirkt entspannt – fast magisch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ruhe statt Rummel: Warum der Winter ideal für <em>Slow Traveler</em> ist</h3>



<p>Während im Sommer viele Strände überlaufen sind, kehrt im Herbst Ruhe ein. Die Einheimischen haben wieder Zeit für Gespräche, Märkte sind weniger hektisch, und Begegnungen finden entspannter statt. <strong>Slow Traveler</strong> finden jetzt die ideale Umgebung, um in das echte Tunesien einzutauchen – jenseits von Eile und touristischem Rummel.</p>



<p>In dieser Nebensaison öffnen sich Türen, die im Sommer oft verschlossen bleiben: Einladungen zu Familienessen, spontane Teerunden, Musikkurse in der Medina, ein Trekking Festival im Dahargebirge (letztes Foto). Tunesien zeigt sich <strong>gastfreundlich, offen und authentisch</strong>, wenn der große Touristenstrom verebbt ist.</p>



<div class="wp-block-group is-layout-grid wp-container-core-group-is-layout-9649a0d9 wp-block-group-is-layout-grid">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="584" height="438" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/pool-tunesien.jpg" alt="Hotelpool in Gebirge" class="wp-image-44142" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/pool-tunesien.jpg 584w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/pool-tunesien-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 584px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="378" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/auto-gebirge.jpg" alt="Frau steht neben weißem Auto in einer Gebirgsstraße" class="wp-image-44395" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/auto-gebirge.jpg 504w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2023/07/auto-gebirge-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 504px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="714" height="536" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/filmset-tunesien.jpg" alt="Filmset und Stadttor in Wüste" class="wp-image-43854" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/filmset-tunesien.jpg 714w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/filmset-tunesien-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 714px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/02/DSC_2822.jpg" alt="Sonnenuntergang hinter Bergkuppe" class="wp-image-43471" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/02/DSC_2822.jpg 960w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/02/DSC_2822-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 960px, 100vw" /></figure>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Feste, Ernte und Kultur: Tunesien lebt in der Nebensaison auf</h3>



<p>Der Herbst ist auch <strong>eine Zeit der Feste und Ernte</strong>. In vielen Regionen werden Oliven gepflückt, Trauben verarbeitet und Datteln geerntet. Besucher können diese ursprünglichen Arbeiten miterleben – oder sogar mithelfen. Das schafft nicht nur Nähe zur Kultur, sondern unterstützt auch lokale Familienbetriebe.</p>



<p>Zudem finden im Herbst / Winter interessante <strong>Kulturveranstaltungen </strong>statt, wie z. B. ein internationales <strong><a href="https://zammourtrekking.com/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Trekkingfestival </a></strong>im <em><strong>Dahargebirge </strong></em>und das <em><strong>Festival der Sahara in Douz,</strong></em> bei dem Tänzer, Musiker und Reiter aus dem ganzen Land zusammenkommen. Für achtsame Reisende ist das eine wunderbare Gelegenheit, Tunesien nicht nur zu sehen, sondern zu <strong>fühlen</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">How to &#8211; wie anreisen</h3>



<p>Ein weiterer Grund der dieses Reiseziel attraktiv macht, ist die kurze Reisezeit. In Zeiten in den CO2 Footprints reduziert werden punktet Tunesien mit nur 1800 Km Entfernung ab D-A-CH  Raum, kurzer Flugzeit. In weniger als 3 Stunden landet man auf dem afrikanischen Kontinent. Ab Deutschland gibt es Direktflüge mit <em>nouvelair</em> und <em>Tunisair</em> ab Berlin, Hannover, Düsseldorf, Frankfurt und München, je nach Jahreszeit und Saison.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die Nebensaisons sind Tunesiens Geschenk an bewusst Reisende</h2>



<p>Tunesien ist kein Land, das man einfach „abhakt“. Zwischen römischen Ruinen und quirligen Souks in den größeren Städten, zwischen Mittelmeer und endloser Sahara liegt eine Vielfalt, die viele Reisende überrascht. Wenn du <strong>Langsamkeit, Echtheit und sanftes Licht</strong> suchst, wirst du Tunesien im Herbst lieben. Es ist die Jahreszeit, in der das Land zu atmen scheint – und dich einlädt, mitzuatmen. Es gibt keine extreme Hitze, keine Eile, kein Lärm – nur Stille, Begegnung und das Gefühl, wirklich angekommen zu sein. Aus diesem Grund habe ich in diesem Herbst erstmalig einen <a href="https://susannestukenberg.de/aktivreisen/">Wanderurlaub im Dahargebirge,</a> einer der Geburtsorte der Erde vor 1000den von Jahren, gelauncht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tunesien mit jemandem entdecken, der das Land wirklich kennt</h3>



<p>Tunesien lässt sich allein bereisen. Aber vieles bleibt unsichtbar, wenn man nur von außen schaut. Wenn du mit mir unterwegs bist, begegnest du der Stadt <strong>nicht als Besucherin, sondern als Gast</strong> – begleitet von Erfahrung, lokalen Beziehungen und einem Gespür für Zwischentöne.</p>



<p>Ich lebe und bewege mich seit Jahren in Tunesien. Ich kenne Orte, an denen man nicht zufällig vorbeikommt. Situationen, öffnen sich leichter, wenn jemand da ist, der den kulturellen Kontext versteht.</p>



<p>Eine Reise nach Tunesien mit mir ist kein geführtes Programm, sondern eine <strong>gemeinsame Entdeckungsreise</strong>: langsam, aufmerksam und respektvoll. Für Menschen, die tiefer eintauchen möchten – ohne sich allein orientieren zu müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Du magst magst Kunst, Kultur und das Meer?</h3>



<p>Tauche ein in ein der interessantesten Hauptstädte am Mittelmeer: Meine Highlight &#8211; Städtereise-Empfehlung im Herbst geht direkt <em>ins Blaue</em> &#8211; in die <a href="https://susannestukenberg.de/tunis-hauptstadt-am-meer/"><strong>Hauptstadt am Meer</strong></a></p>



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			</item>
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		<title>Glamping oder Camping?</title>
		<link>https://susannestukenberg.de/glamping-oder-camping/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2025 17:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Glamping]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Orientreise]]></category>
		<category><![CDATA[Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
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					<description><![CDATA[Was das bedeutet durfte ich schon einige Male in der Sahara erleben, zuletzt im Nationalpark Timbeine. Dorf findet man eine Gruppe von Tafelbergen die wie aus dem Nichts mächtig mitten in der Wüste thronen. Sie liegen in der Nähe meines Glamping Camps für meine Wüstenretreats. Weil es dort den Teilnehmern an nichts fehlen soll. Von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p>Was das bedeutet durfte ich schon einige Male in der Sahara erleben, zuletzt im Nationalpark <em><strong>Timbeine</strong></em>. Dorf findet man eine Gruppe von Tafelbergen die wie aus dem Nichts mächtig mitten in der Wüste thronen. Sie liegen in der Nähe meines Glamping Camps für meine Wüstenretreats. Weil es dort den Teilnehmern an nichts fehlen soll. Von der Warmwasser-Dusche bis zum Restaurant für mehrgängige Mahlzeiten bis zum WC.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Camping mit Luxusaspekten</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Exkurs: Was ist eigentlich Glamping?</h4>



<p>Ich werde das immer wieder gefragt: Eine Mischung aus glamourös und Campingurlaub. Daraus hat man dan Glamping gemacht. Man möchte der Natur nahe sein, aber auf Komfort nicht verzichten. Anders als beim <strong><em>Camping</em></strong>, wo man auf Isomatten in einem Zelt im Schlafsack liegt, verfügen <strong><em>Glamping Camps</em></strong> über Unterkünfte mit festem Fußboden, Teppichen, richtigen Betten und Bettzeug. Oft findet man auch &nbsp;Zelte mit privatem Bad und WC. </p>



<p>Auf meiner<strong> <a href="https://susannestukenberg.de/wuestentour/">Wüstentour</a> </strong>in den Sahara Nationalpark hat man die Wahl zwischen Luxus*** und Komfort. Wohingegen beim&nbsp;<a href="https://susannestukenberg.de/kameltrekking/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Kameltrekking</strong></a>&nbsp;in einfachen Zelten auf einer Matratze und im Schlafsack genächtigt wird. Das Örtchen gibt es hinter der nächsten Düne oder Strauch, das Trinkwasser an einem der Brunnen oder aus Flaschen / Behältern, die unsere Kamele tragen und zwecks Kühlung im Sand eingegraben werden, sobald das Lager aufgeschlagen wird.</p>



<p><strong>Glamping&nbsp;</strong>kann stattfinden in&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Jurten</li>



<li>Baumhäusern</li>



<li>Tiny Houses oder Hütten</li>



<li>Safari Lodges</li>



<li>komfortabel eingerichteten Zelten mit Bad/WC</li>
</ul>



<p>Ich war auch schon in einer Wüste, <em>Sharquia Sands,</em> im <a href="https://susannestukenberg.de/meine-reise-in-den-oman/">Oman </a><em><strong> glampen</strong></em>, in einem kleinen Tiny Häuschen aus Ziegelstein. Das Restaurant war in einem großen Zelt und es gab ein <em>Cinema Scope open air Kino</em>. <em><strong>Echte Wüstenfans</strong></em> ziehen meistens die einfachen Beduinenzelte vor. Dennoch ist es eine persönliche Angelegenheit wie jeder die Wüste erleben möchte.</p>



<p>Anfang Oktober dieses Jahres war ich als Glamping-Expertin im ersten <em><strong>Glamping Camp</strong></em> Italiens eingeladen, das war besonders. Das Camp lag in den Abruzzen in einem traumhaftem Tal. Neben den Gobus Jurten mit Badewanne und Sitzecke draußen gab es auch noch eine Safari-Lodge. Ich durfte mit alle &#8222;Zimmer&#8220; aussuchen und habe in 8 Tagen verschiedene Jurten und die Safari Lodge bewohnt. Das war sehr besonders.</p>



<p>Du kannst diese Unterkunft jetzt direkt bei mir buchen und bekommst als Dankeschön noch ein Willkommensgeschenk (eine regionale Spezialität und kein Wein und kein Schinken:) dazu. Obwohl der Wein weltberühmt ist aus der Region.</p>



<p>Hier kannst du einen Sneakpeak nehmen und ins <a href="https://www.cerchiodeldesiderio.com/" rel="nofollow noopener" target="_blank"><strong>Cerchio-Glamping Retreatcenter</strong></a> reinschauen. Solltest du über die Webseite buchen, schreibe bitte in deine Korrespondenz <em><strong>Kontakt über Travel Tales</strong></em> / Susanne und sichere dir dein Begrüßungsgeschenk. Was man dort alles unternehmen kann? </p>



<p>Trekking mit großartigen Pferden von Luciano, ein Italiener der echtes Horsmanship lebt. Ausflüge in die Berglandschaft, eine Region die auch &#8222;little Nepal&#8220; genannt wird, Lande Wanderungen durch Weinreben und verwunschene Bergpfade, durch Olivenbaumhaine und verschlafene Dörfer. Ganz mit der Natur sein.</p>



<p>*Kerry ist eine wunderbar Yogalehrerin, leitet die Kakao-Zeremonien und Superhost!</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="416" height="554" data-id="44875" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/10/glamping-jurte.jpg" alt="" class="wp-image-44875" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/10/glamping-jurte.jpg 416w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/10/glamping-jurte-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 416px) 100vw, 416px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="315" data-id="44879" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/10/glamping-camp.jpg" alt="" class="wp-image-44879" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/10/glamping-camp.jpg 474w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/10/glamping-camp-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /></figure>



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<h3 class="wp-block-heading">Ganz anders und ohne Zelt: Open air</h3>



<p>Im Idealfall bei warmen Temperaturen auf eine Matratze und im Schlafsack und unter Millionen Sternen für die ganz große Light Show! Beim <a href="https://susannestukenberg.de/kameltrekking/">Kameltrekken</a> zum Beispiel. Bei so einer Reise, einem Trek durch die Wüste ist es für viele Standard draußen zu schlafen. Es ist sogar das Hightlight, muss ich leider zugeben. Warum? An so einem Ort unter ein Zeltdach kriechen wäre einfach nur Camping. </p>



<p>Was dabei passiert? Man verbringt den Abend am Feuer zusammen, bis sich jeder zurückzieht, entweder ins Zelt oder auf seinen Platz im Camp. In der Nähe der Kamele, die auch nachts alles mitbekommen und am Feuer.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="756" height="1008" data-id="43272" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/11/wueste-feuer.jpg" alt="Beduine am Lagerfeuer in Wüste" class="wp-image-43272" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/11/wueste-feuer.jpg 756w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2024/11/wueste-feuer-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 756px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="597" data-id="44612" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/09/Kameltrekking-1024x597.jpg" alt="Kamelkaravane auf Riesendüne in Wüste" class="wp-image-44612" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/09/Kameltrekking-980x572.jpg 980w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/09/Kameltrekking-480x280.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>
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		<title>Mein Unternehmen im Wandel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Aug 2025 07:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie ich mein Tangounternehmen gegen Reisen und Retreats getauscht habe und warum Veränderung Zeit braucht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Wie ich ein gut laufendes Geschäft gegen <strong>Reisen &amp; Retreats </strong>eingetauscht habe</h2>



<p>Es war ein Prozess, ganz ehrlich. Kein schleichender sondern ein begleitender. Das war das Schöne daran. Reisen haben meine unternehmerische Tätigkeit immer schon begleitet. Was eigentlich kein Wunder ist, wenn man Tangoschuhe als <strong><em>Designobjekt</em></strong> 8 Jahre exklusiv in Buenos Aires und Florenz produziert. Buenos Aires, der <strong><em>Big Apple </em></strong>Südamerikas. Oder auch das &#8222;Paris Südamerikas&#8220; genannt und Florenz die Wiege der Handwerkskunst. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Reisen und Sprachen waren immer Bestandteil meines Lebens</p>
</blockquote>



<p>Egal ob während des Auslandstudium in Mexico City, während meiner Arbeitseinsätze im Kaffeemarketing bei einem Multi oder als PA für zwei CEOs in der Naturkostbranche. Dort betreute ich ein <em>Sonnenblumenfeld</em> in Argentinien und war in ständigem Austausch mit einem Agraringenieur. HIntergrund: Die Sonnenblumenkerne mussten für den Verkauf in der Naturkostbranche mussten <em>kbA</em> zertifiziert werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mein erstes Unternehmen in einem Nischenmarkt: Tango</h4>



<p>Irgendwie lag es nahe, dass ich das machen würde&#8230;als Tänzerin und jahrelang vergebens auf der Suche nach dem passenden Equipment und ohne fündig zu werden. In ganz Deutschland. Es gab einfach nix. Jedenfalls nichts für junge Frauen, die nicht ein Ballroom Modell, dessen Design sich seit 50+ Jahren nicht verändert hatte und dass meine Ur-Großmutter sicherlich auch schon trug. So wurde ich zur Schuhproduzentin in Buenos Aires mit einem eigenem Label, dass ich auch als Marke beim Patentamt München registrieren lassen habe.</p>



<p>Um meine geschäftlichen Ergebnisse zu erreichen, konnte ich nicht einfach nur nach Buenos Aires &#8222;fliegen, Aufträge platzieren und wieder zurück nach Berlin fliegen&#8220;. Wenn es so einfach gewesen wäre&#8230;. &#8211; hätten es vermutlich schon einige andere vor mir gemacht. Man beachte, dass man einen neuen Kulturraum betritt. Das was man im deutschen BWL Studium lernt, darf man getrost über Bord werfen in punkto Geschäftsabwicklung, Rechtsgeschäfte, UN Kaufrecht, Geschäftsgebaren &#8211; um nur einige Aspekte zu nennen.</p>



<p>Bis ein Prototyp meiner Wunschmodelle, die anschließend in Serie gingen, durfte ich 10-14 Tage rechnen. Dann kam noch Überarbeitungszeit hinzu, und wenn ich glück hatte, hatte ich nach 4 Wochen alles an Kollektion geplant und in Auftrag gegeben. eine Arbeit die viel Zeit und Geduld gekostet hat. Ich habe in einer anderen Kultur gearbeitet. Gleichzeitig hat es mir aber auch wunderschöne Reiseerlebnisse beschert und ich habe wertvolle Kontakte geknüpft und natürlich meinen eigenen Tango bei jeder Reise <em>gepimpt</em>.</p>



<p>Zwischen Terminen mit Werkstätten von <em><strong>Pompeya</strong></em> bis <em><strong>Villa Devoto</strong></em> habe ich meine Privatstunden genommen, <strong><em>Tages-Milongas</em></strong> (Tanzgelegenheiten) besucht, sprich mich tagsüber durch die Stadt getanzt &#8211; und manchmal auch die Nächte zum Tag gemacht. Gelegentlich wurde die Tangonacht morgens auch mit <strong><em>Café con leche und Medialunas</em></strong> beendet. Das war eine aufregende Zeit die ich nicht missen möchte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die eindrucksvollste &#8222;Nebenreise&#8220; während einer Buenos Aires Reise?</h4>



<p>Definitiv ein Flug von &#8222;Jorge Newberry&#8220;, der Flughafen für nationale Flüge in Buenos Aires nach Iguazú, zum 7. Weltwunder, den Wasserfällen <em>im Dreiländereck </em>Argentinien, Brasilein und Paraguay. Ich habe diese Reise im November gemacht, dann ist Frühling in Äquator-Argentinien und riesige Wassermassen sammeln sich in Iguazú  um hunderte von Metern hinabzufallen. </p>



<p>Gefolgt von der Reise war an die chilenische Grenze und die Fahrt durch die Anden zum höchsten Berg, dem Aconcagua? Mit Aufenthalt in Mendoza? Dort habe ich übrigens meinen ersten Wüstensturm aktiv erlebt, den <em>Zonda</em>, wie man so einen Sturm in Mendoza nannte. So dass es zwei großartige  Reisen waren.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Die erste selbst organisierte Reise ging nach Italien 2014</h5>



<p>Meinen erste Reise, die ich organisiert habe ging im Frühjahr <strong><em>2014 nach Italien</em></strong>, Sardinien. Für 8 Tangotänzer habe ich einen Tangourlaub in <strong><em>Bosa</em></strong>, an der Westküste organisiert. Es gab eine Traumkulisse im Hintergrund, entlang der berühmten Küstenstraße von Alghero runter in den Süden. Vor Ort fanden wir außerdem eine sehr aktive Tanzcommunity, Standard und Latein. Die Tänzer brannten förmlich darauf Tangoerfahrungen mit uns zu machen. So wurde ich mit meinem Partner damals auf dieser Reise für zwei Kurse gebucht. Unterrichten war Luxus, weil wir eine Synchron-Übersetzerin hatten. Sie war auch gleichzeitig die Vorsitzende vom Tanzverein in Bosa, unserem Ort. Unsere Übersetzerin war eine deutsche Auswanderin. Was für ein Glück! Und ein neues Baby wurde geboren.. Tangoreisen</p>



<h5 class="wp-block-heading">Die zweite echte Individualreise ging nach Tunesien</h5>



<p>In Zusammenarbeit mit einer Tangoschule aus Berlin ging es im November 2014 mit einer gemischten Reisegruppe an ein Resort nach Tunesien, Hammamet. Eine Perle unter den Küstenorten aber auch ein touristischer Ort. Mit 70 Reisenden, die Tunesien entdecken wollten und den Komfort eines 5* Hotels genießen. Getoppt mit Tango, Pilates mit Blick auf das offene Meer und vielen Genussmomenten inkl.usive sehr berührenden und besonderen Reiseerfahrungen: Tanzen mit der Tango Community aus der Hauptstadt <strong><em><a href="https://susannestukenberg.de/tunis-hauptstadt-am-meer/">Tunis</a></em></strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="850" height="567" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/08/reisen-tunesien-gruppe.jpg" alt="" class="wp-image-44349" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/08/reisen-tunesien-gruppe.jpg 850w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/08/reisen-tunesien-gruppe-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 850px, 100vw" /></figure>



<p>Nach der ersten Reise nach Hammamet ins 5* Luxusresort <strong><em>The Sindbad</em></strong> folgten noch 2 weitere Reisen im Jahr 2015, das Jahr in dem es kaum Tourismus in Tunesien gab. Grund war ein ISIS Anschlag im weltberühmten Bardo Museum in Tunis und ein Amoklauf am Strand eines Hotels in Sousse eines psychisch Kranken. Wir, das Team aus Tangolehrern, DJs und Organisation sind trotzdem gefahren, obwohl wir über 50% Stornierungsrate hatten. Wir wollten das Land in dieser schwierigen Zeit unterstützen.</p>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading">To be continued!</h5>



<p>In meinem nächsten <a href="https://susannestukenberg.de/newsletter-travel-tales/"><strong>Newslette</strong>r</a> erfährst du, wie es weitergeht 🙂</p>
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		<title>Reisebericht Israel und die Westbank &#8211; Zwei Welten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 09:02:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erlebnisreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[..wenn du wissen willst, wie ich mit 23 arabischen Stempeln in Israel eingereist bin und wie man auf dem Flug nach Tel Aviv ein Paar wird]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele Orte habe ich schon in meinem Leben bereist und auch als <em>Solo Traveler</em> kennengelernt. Immer von der Entdeckungslust getrieben. Israel, Tel Aviv, und die Westbank hatte mich schon länger gerufen. Und nicht nur um ein neues Land zu entdecken. Auch um ein Stück Erklärungen, meine Vergangenheit und Wahrheiten zu finden. Lange hatte ich diese Reise geplant. Im Februar <strong>2019 </strong>habe ich einen Flug von Berlin nach Tel Aviv genommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Tel Aviv ins &#8222;Heilige Land&#8220; und nach Palestina</h2>



<p>Diese Reise werde ich nicht so schnell vergessen, weil sie fast als Travel F*ck up endete &#8211; bei der Ausreise, am Ende. Wenn ich mit Freunden über diese Reise spreche, sind Erlebnisse allgegenwärtig. Eine echte <em>Travel Story that stayed</em>. Die Orte, das Ankommen im Land. Das Unbegreifliche, das „Wo bin ich hier eigentlich“. Ist das ein Film? Ist das echt?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorbereitungen und Abreise in Berlin-Schönefeld und Ankunft in Tel Aviv</h3>



<p>Als „professional Traveler“ kann ich mittlerweile gut einschätzen, welche Länder etwas intensivere Vorbereitungszeit brauchen und welche weniger. Europa ist ein <em>Ponyhof</em>, verglichen mit vielen anderen Ländern und Destinationen. Arabische Länder sind sehr unterschiedlich, von den Einreisebedingungen her neben kulturell-menschlich und geopolitischen Aspekten. Im Mahgreb sagte man mir einmal, &#8222;..Golfstaaten sind anders&#8220;. Und Israel? Es gehört zur <em>Middle East Region</em>, zur Region Mittlerer Osten – das wusste ich schon. Auch dass Tel Aviv als Mekka für <strong>LQBT Travel </strong>gehypt wird und eine Partystadt. Ein Aspekt, der nicht in den Mittleren Osten passte. Was erwartete mich dort? Neben einer Einladung der <em>Tangocommunity </em>(ein Netzwerk aus tangotanzenden Menschen) Tel Aviv für einen Workshop? <em>Puzzled.</em> Den Kopf voller Fragezeichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abreise Berlin:</h2>



<p>Ich hatte mich gut informiert. Freunde und Bekannte sagten mir, ich bräuchte einen neuen Pass, mit meinen 23 arabischen Stempeln in meinem aktuellen Pass würde ich nicht einreisen können. </p>



<p>Wie bitte? Man würde mich aufgrund meiner Reisehistorie wieder ausweisen? Das glaube ich nicht. Doch, ist schon passiert. Aha. Hintergrund der 23 arabischen Stempel: seit 2014 organisiere ich Individualreisen, lange für Tangotänzer von Deutschland aus nach Tunesien. Weshalb auch meine Einladung nach Tel Aviv erfolgte. Über eine einschlägige <em>Facebookgruppe</em> ist man dort auf mich aufmerksam geworden und dachte, ich könnte vielleicht auch einmal eine Gruppe Tangotänzer nach Tel Aviv bringen.</p>



<p>Entgegen der Ratschläge habe ich mich gegen die Beantragung eines neuen Passes entschieden. Ich habe die Einreise durch den Flughafen JFK / New York nach einem Kreuzverhör in einer Zelle von zwei US Polizisten überstanden – das würde ich auch schaffen. Sollte ich tatsächlich wegen der „falschen Stempel&#8220; in meinem Pass wieder ausgewiesen werden – dann war es wenigstens den Panoramaflug wert, sagte ich mich mir. Ein Land das mich aus solchen Gründen ausweist, muss ich nicht betreten.</p>



<p>Check-in Berlin-Schönefeld morgens um 5 Uhr, BER war im Februar 2019, zum Zeitpunkt meiner Reise, noch nicht eröffnet. Die mir bekannte längere Zeit vor dem Check-in wegen intensiver Sicherheitskontrollen hatte ich im Kopf auf dem Weg zum Flughafen. Am <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/El_Al" rel="nofollow noopener" target="_blank">El Al </a></strong>Schalter angekommen, war alles relativ normal, nur ein paar Formulare mit Fragen, die ich zu der für mich normalen Sicherheitskontrolle ausfüllen musste. Die Strecke Berlin-Tel Aviv wurde 2019 von El Al und easyjet bedient. Ich flog morgens um 7.30 Uhr ab. Somit war ich 2,5 Std. früher am Flughafen. Mein Flugzeug war 1/3  besetzt und nach 3,5 Std. Flugzeit über das Mittelmeer erreichte ich mein Ziel. Das hatte ich lange nicht mehr, in in einem für mich fast leerem Flieger zu reisen. Meine Stimmung stieg, neben der Aufregung ein neues Land zu entdecken, mit einer mir doch sehr vertrauten Kultur. In den USA habe ich 2 Jahre in einem <em>Kosher Haushalt </em>mit einer jüdischen Familie, russische Einwanderer aus Brooklyn, gelebt, daher kannte ich die Rituale, die Werte, den Lebensstil der Bevölkerung gut. So gut, dass mein Mindset es gar nicht erst nicht zuliess, dass ich vielleicht sofort nach Ankunft wieder in den Rückflug antreten würde wegen vermeintlicher arabischer Stempel in meinem Pass. Und nicht irgendwelche arabischen Stempel. 23 Stempel von einem Land der engsten Vertrauten und Brüder der Palestinenser, <strong>Tunesien.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Anflug und Einreise Tel Aviv, Ben Gurion Flughafen:</h2>



<p>Schon der Anflug auf Tel Aviv war besonders: Vom Flieger aus konnte ich das Land gut sehen und entdeckte immer wieder vereinzelte <em>weiße Hochhaus-Gruppen</em>. Die hoben sich von der bergigen, teils Wüstenlandschaft ab. Es waren keine Siedlungen oder Orte, eher immer Ansammlungen von weißen Häusern Häusern, die in den Himmel ragten. Im Verlauf meiner Reise erfuhr ich, dass es die umstrittenen <em><strong>&#8222;Settlements&#8220;</strong></em>, die <em>Siedlungen </em>waren. Von Israelis illegal besetztes Land. Ein griechisch-orthodoxer Reiseleiter zeigte mir ein paar Tage später weitere <em>Siedlungen</em> von einem Dach in <strong>Bethlehem</strong> aus.</p>



<p>Meine Spannung stieg. Ja, ich war aufgeregt. Wie schon lange nicht mehr vor einer Ankunft in einem mir unbekannten Land. Viele Passagiere im Flugzeug waren Israelis, Pendler, mit Wohnsitz in Berlin, stellte ich im Nachhinein fest, einige gehörten zu Reisegruppen, die erwartet wurden und ein Engländer, David. Der mein Einreisegefährte wurde. Wir sind während des Fluges ins Gespräch gekommen – und David war ebenfalls unsicher, ob er Einreiseproblem bekommen würde. Es ist bekannt das Einzelreisende schneller in Verdacht geraten potenzielle Terroristen zu sein. Dann hatten wir eine Idee, sicher ist sicher: Wir gaben uns als Paar aus, gingen zusammen zur Passkontrolle.</p>



<p>Er vor mir, ich folgte. „Susanne Stukenberg“ sagte der Zollbeamte, las mir noch einmal meinen Namen vor, blätterte nicht einmal durch die Seiten meines Passes. Süßer und deutscher könnte ein Passfotos eines blonden Mädchens nicht aussehen – und mit einem jüdisch klingenden Namen – Freie Fahrt. Ich wenigen Sekunden war ich durch! David und ich verabschiedeten uns und ich ging weiter zum Gepäckband.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ohne Moos nix los &#8211; auch im Mittleren Osten</h3>



<p>Geld wechseln wollte ich noch schnell vorher. Leider fand ich keine Wechselbüros / Banken, im Flughafen Ben Gurion, nur Geldautomaten. OK – dann eben mit Visa-Karte. Dreimal falsche Pin Nr. eingegeben – zack, gesperrt. Ok &#8230; <em>I will figure it out.</em> Ich hatte noch zwei andere Karten, allerdings EC / Maestro und  erstmal wollte ich einfach den Flughafen verlassen. Nur wie, ohne <strong>Schekel,</strong> die Landeswährung? Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich das Bahnticket unten im Flughafen am Automaten und an einem Schalter kaufen konnte, gegen Unterschrift bei Kartenzahlung einer Visa-/Mastercard. Die hatte ich ja.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Erste Eindrücke:</h4>



<p>Flughafen-Bahnsteig, Tel Aviv by night und Old Jaffa</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="867" height="650" data-id="44076" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/bahnsteig-telaviv.jpg" alt="" class="wp-image-44076" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/bahnsteig-telaviv.jpg 867w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/bahnsteig-telaviv-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 867px, 100vw" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="471" data-id="44074" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/oldjaffa-telaviv.jpg" alt="" class="wp-image-44074" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/oldjaffa-telaviv.jpg 696w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/oldjaffa-telaviv-480x325.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 696px, 100vw" /></figure>
</figure>



<h3 class="wp-block-heading">So klein ist die Welt: Am Gepäckband treffe ich einen Kunden aus Berlin</h3>



<p>Ich ließ es erst einmal auf mich zukommen. Euros hatte ich, da sollte ich schon irgendwie nach Tel Aviv in mein Hotel kommen. Dann, am Gepäckband den ersten Bekannten getroffen, besser: Stammkunden meines ersten Unternehmens, <em>NOSOLOTANGO – Mode &amp; Schuhe aus Buenos Aires </em>mit dem ich auch mittlerweile befreundet war. Er hat eine Wohnung in Berlin, ist mit seiner Frau aktiver Tangotänzer und lebt in  beiden Städten und hat einem Sohn der der in Berlin studierte. Efram hat mit seiner Frau regelmäßig meine Geschäfte aufgesucht, zwecks wichtigster Ausrüstung für Tangotänzer, die Schuhe.</p>



<p>„Oh hello Effi! Nice to see you, I made, it to Tel Aviv, so happy. Oh, so cool you are coming to my workshop and practise with Joseph tomorrow! Just a question: can you change me some Euros for Schekel?“</p>



<p>„Look, I am giving you 100 Schekel. This is 25 Euros and you can give them back to me anytime, here or in Berlin“. What a welcome! LOVE. Feeling at home instantly. Ich liebe dieses Land und ihre Menschen schon, ohne dass ich den Flughafen verlassen habe!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zugfahrt nach Tel Aviv in die City</h2>



<p>In einem hochmodernen Flughafenbahnhof mit ebenso modernen Zügen, wie ich es nur von Europa her kannte, fuhr ein Zug, halbstündlich von Ben Gurion Airport nach Tel Aviv ins Stadtzentrum. Auf der Plattform erste Gespräche mit Reisenden, amerikanischen Austausch-Studenten. „I am from L.A. and doing my exchange year here – and you?“ Wow, Austausch Studenten aus den USA, so jemand ist mir in Nordafrika oder Ägypten noch nicht begegnet. Das war neu für mich, das es soetwas gab, für ein Auslandsstudium für ein Jahr im Mittleren Osten. Deutsche Unis boten das nicht an, soweit ich informiert war. Die Hintergründe kannte ich damals noch nicht, wusste nicht, dass es einen weltweiten Austausch innerhalb der jüdischen Communities gibt, diese Studenten mit einer Art Stipendium ihr/ ein Auslandsjahr in Israel machen können, das auch Flugkosten abdeckt. Sprich: sie sind finanziell abgesichert, wenn sie einen USA-Israel Austausch antreten.</p>



<p>„Nice, I am here to explore the country and for some tango. Joseph from the Tel Aviv Tango Community invited me “. What? Making a long Story short&#8230;: Ich erklärte ihm kurz meine Reise und die Beweggründe, die Einladung der israelischen Tangocommunity. Die Zugfahrt Richtung Stadt erfolgte in einem klimatisierten Zug, mindestens so modern und sauber wie ein ICE der Deutschen Bahn. Ich saß in einem großzügigen Vierer-Sitz, mit 2 Plätzen gegenüber alleine und ein Herr gesellte sich zu mir, lächelte mich an, begrüßte mich. Heaven! Ja, ich liebe dieses Land! Alle sind so offen und freundlich! Woher kommen Sie? Aha. Was machen Sie? Ahh, interessant. Wo wohnen Sie in Tel Aviv? Florentin? Das ist schön, ja. Ich zeige Ihnen gerne, welchen Bus Sie nehmen müssen, wenn sie aussteigen, dann brauchen Sie kaum laufen. Wunderbar!</p>



<p>In welchem Hotel wohnen Sie?</p>



<p>Das ging mir jetzt doch zu weit. Vielen Dank, ich finde es bestimmt! Die Straße ist nicht so lang und ich habe schon gesehen wie ich gehe. Auf Wiedersehen! Ich war kurz nachdenklich, aber was solls, vielleicht wollte er mich doch anbaggern&#8230;.obwohl als Anwalt, so stellte er sich vor, und mit Anzug, sah er nicht so aus, wie ein typischer „TouristInnen-Abschlepper“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Check-in in Florentin</h2>



<p>Alles <em>easy-peasy</em>. Ein Viertel wie ich es im Mittleren Osten nicht erwartet hätte. Kleine Straße, Bars, Bäckereien, Galerien, Geschäfte und Plätze – und ein Wechselbüro auf so einem Platz mit Bänken und grün. Florentine gilt als das alternative Viertel, das Künstlerviertel von Tel Aviv. Der Vibe hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Gut überwiegend aussehende Menschen sitzen vor den Cafés und Bars, mit einem Glas Wein auf dem Tisch, Kaffee trinkend, plaudernd – wie bei uns, einen modernen Lifestyle lebend. Nach dem ich mein Hotel bezogen habe, bin ich gleich in die Stadt, Richtung Meer, die <strong><em>Corniche </em></strong>suchend und findend. Es war ein toller Spaziergang zum Abend. Aber wie überall im Mittelmeer üblich, wird es auch in Tel Aviv früh dunkel. Um 18.30 Uhr war ich am Meer einige hundert Meter von <strong><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Old_Jaffa" rel="nofollow noopener" target="_blank">Old Jaffa</a></strong> entfernt. </p>



<p>Dort habe ich an einem Kiosk noch einen Weißwein bestellt und mit Blick auf die grandiose Skyline von Tel Aviv, eine Großstadt am Meer, eingesaugt. Eine Atmosphäre, die ich nicht erfassen konnte. Wo war ich? Miami? New York? Rio? Nein, viel zu europäisch. Schöner. Ich fühle mich wohl. Wie auch nicht, in einer Metropole am Meer. Müde und voller Eindrücke, die ich nach und nach verarbeiten sollte, bin ich an meinem Anreisetag in 2 Minuten eingeschlafen.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Florentin: Künstlerviertel mit alternativem Charme</h3>



<p>Dieses Viertel hat mich ein bisschen an meinen Studienzeit in Bremen, das Steintoriertel und an meine ersten Jahre in Berlin-Mitte ab 2005 erinnert. Galerien, teils improviesiert in leeren Gewerben eingerichtet und ein sehr entspannter Lebensstil der Bewohner haben mich beeindruckt. Alles fußläufig zu erreichen. Wie viele Orte in Tel Aviv übrigens. Florentin liegt auch nahe zum Meer, so dass ich die nächste Gelegenheit gleich genutzt habe dort einen Sneak Peak an den Stadtstrand zu machen. Was soll ich sagen? Baywatch war hier:)<br></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="638" height="500" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/telaviv.jpg" alt="" class="wp-image-44094" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/telaviv.jpg 638w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/telaviv-480x376.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 638px, 100vw" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Old Jaffa Führung mit düsterer Nazigeschichte</h2>



<p>Nach Rugelach (ein typisch jüdisches Gebäck und eine Mischung aus Croissant und Franzbrötchen mit unterschiedlichen Füllungen) und Kaffee zum Frühstück wollte ich zuerst den Stadthügel, <strong>Old Jaffa</strong>, ein Teil von Tel Aviv besuchen. Diese Stadt und Ihre Geschichte hat mich schon während meiner Reisevorbereitungen fasziniert. Auf dem Weg zum Hügel (Old Jaffa liegt erhöht) gibt es eine großartige Aussicht auf die südöstliche Mittelmeerküste Richtung Gazastreifen zur einen und in den Libanon zur anderen Seite. Wer das Mittelmeer liebt, dessen Herz wird hier höher schlagen.</p>



<p>Meine Gruppe fand sich auf einem verabredeten Platz in Old Jaffa ein. Die Führerin war eine isralische Agrar-Ingenieurin, ambitioniert und sehr motiviert &#8211; sie gefiel mir auf Anhieb. Es gab einen Rundgang durch diesen zauberhaften Ort auf einem Hügel, malerisch gelegen, kleine Straßen mit Kopfsteinpflaster die zu den Aussichtspunkten führten. Einer war auch ein ehemaliges Gefängnis, mitten auf dem Hügel. Heute ist es ein Luxushotel, <strong><em>The Setai.</em></strong> Die Stadtführerin erklärte, dass dieses Gefängnis bin die 2000er Jahre noch in Funktion war, und zeigte uns von unten auch ein kleines Fenster was zur Zelle von Adolf Eichmann gehörte. Adolf Eichman hat hier noch 2 Tage eingesessen nachdem er von Mossad in Buenos Aires entdeckt und entführt wurde. Eichmann wurde in Israel exekutiert.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="628" height="834" data-id="44092" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/old-jaffa1.jpg" alt="" class="wp-image-44092" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/old-jaffa1.jpg 628w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/old-jaffa1-480x637.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 628px, 100vw" /></figure>



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<h2 class="wp-block-heading">Tel Aviv</h2>



<p>Eine Metropole, die mich in den Bann gezogen hat, auf den ersten Blick. Eisenbahnbrücken, Highways, Wolkenkratzer. Ich war geflasht. Wo bin ich? Ging es mir durch den Kopf. Im Mittleren Osten? Ist das hier schon? Was ich wußte: Es ist nicht der Standard für den Mittleren Osten, dass Städte <em>so aussehen</em>. Was meiner Begeisterung aber nicht schmälerte. Mit einem Bus fuhr ich ab der Bahnstation ein paar Stationen bis ich in das Viertel in dem mein Hostel lag laufen konnte: <strong>Florentin</strong>. Ich habe mich sofort verliebt. Weinbars, Restaurants mit orientalischem Essen, wechselten sich ab mit Bäckereien mit reichlich <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rugelach" rel="nofollow noopener" target="_blank">Rugelach </a></strong>in den Auslagen. Ich liebe <em>zimtiges</em> zum Frühstück by the way&#8230;mein Ort! Nach Check-in gab es noch einen Spaziergang am Meer und einen Absacker in Form eines Weißweins bei einem Kiosk. Supermüde und voller Eindrücke, die ich nach und nach verarbeitet habe, bin ich an dem Tag in 2 Minuten eingeschlafen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jerusalem</h2>



<p>Nach fast 3 Tagen Tel Aviv wollte ich jetzt weiter eintauchen, unbedingt die Al-Aqsa Moschee sehen, den Tempelberg, die Klagemauer, die Altstadt und auch die Synagoge natürlich. Wissen, wie das Zusammenleben zweier Völker &amp; Religionen wirklich funktioniert. In Tel Aviv habe ich das nicht wirklich mitbekommen. Auch wenn die Altstadt <em><strong>Old Jaffa</strong></em> hieß, kam es mir nicht so vor dass es das oder ein Zuhause für muslimische Bewohner war. In Tel Aviv waren Palestinenser bestimmt in der Minderheit, so mein Gefühl. In Jerusalem hat es sich schon etwas anders angefühlt. Die muslimische Bevölkerung war sichtbarer für mich. Vielleicht lag es an der berühmten <strong><em>Altstadt,</em></strong> dort gibt es eine hohe Bevölkerungsdichte im muslimischen Viertel. Die Altstadt ist aufgeteilt in 4 Viertel, ein muslimisches, ein christliches, ein jüdisches und ein armenisches Viertel. Das muslimische ist das größte Viertel.</p>



<p>Mein erster Besuch galt der Klagemauer. Das war etwas besonderes. Und offensichtlich ein Ort für viele orthodoxe Juden. Deren Ritual, die Wunschzettelchen in die Ritzen der alten Stadtmauern zu stecken hat mich sehr berührt. Ich wußte nichts über dieses Ritual und den Gebrauch und fand ihn sehr schön. Am Ende des Tages wurde der Hof immer gefegt, die zerknüllten Zettelchen, fielen irgendwann aus den Ritzen heraus und wurden dann vom Hausmeister weggefegt. Wenn man diese Ort betritt, sollte man sich auf strenge Sicherheitskontrollen einstellen. Irgendwo ging immer ein Alarm los. Das hat dem Eintauchen in diese Welt aber keinen Abruch getan.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="671" height="939" data-id="44854" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/mea-shearin.jpg" alt="" class="wp-image-44854" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/mea-shearin.jpg 671w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/mea-shearin-480x672.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 671px, 100vw" /></figure>



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<h3 class="wp-block-heading">Mea Shearim: Abschottung und Touristen-Attraktion</h3>



<p>Touristen sind nur geduldet, wenn sie sich entsprechend kleiden, sollte man vorab wissen. Anders als in Tel Aviv befindet man sich in einem ultraorthodoxen Viertel außerhalb der Stadtmauer. Hier gibt es nicht nur streng kosheres Essen sondern auch Kosher TV und Kosher Smartphones. Was bedeutet: Kein Internet, kein Zugang zur Nachrichten der Welt, zu dem was sich außerhalb des Viertels abspielt. Ich bin mit einem Israeli-Guide unterwegs gewesen und konnte mir somit auch die Meinung der Bevölkerung holen. Viele Israelis haben kein Verständnis für diese Lebensweise. Sie belastet auch das Sozialsystem. Die Juden in <em><strong>Mea Shearim </strong></em>arbeiten nicht, wurde mir erklärt, sie leben auf einer Art Sozialhilfe, Wohnungen werden vom Staat bezahlt sobald das Paar verheiratet ist. Als Gegenleistung müssen die Frauen Kinder bekommen, möglichst viele und die Männer die Thora studieren. Viele modern denkende Israelis teilen diese Lebensanschauung nicht, sei bemerkt. Wenn man durch die Straßen von Mea Shearim geht, fällt auf, dass die Männer immer sehr busy und zielstrebig auf den Bürgersteigen an den Menschen vorbei huschen. Warum? Diese Männer dürfen nicht links oder rechts gucken, es könnte ein Frau in das Sichtfeld geraten und sie vom Thora-Studium ablenken.</p>



<p>Für mich war es wie eine Zeit- und/ Weltreise in etwas längst vergangenes. Die Bäckereien haben mein Herz höher schlagen lassen: Ich habe ORIGINAL <em><strong>Buenos Aires Medialunas</strong></em> entdeckt. Ins Gespräch kommen mit Einheimischen war hier unmöglich &#8211; ich hätte auch nicht gewusst über was, da diese Menschen in einer komplett anderen Welt leben, fernab von Nachrichten und Weltkenntnis.</p>



<p>Tatsächlich bin ich in Jerusalem nur mit dem Guide und einem italienischen Paar aus Sizilien in Kontakt gekommen. Alle Touristen in meinem Hotel gehörten zu geschlossenen amerikanischen Reisegruppen, die mit eine<em><strong> Coach</strong></em> unterwegs, auf Rundreise waren. Auf dieser Reise habe ich gemerkt, dass es wenige Solo-Traveler hier gab.  Im Nachhinein habe ich es auch verstanden. Stichwort Sicherheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Durch die Westbank nach Bethlehem</h2>



<p>Eigentlich wollte ich für einen Tag ans <strong><em>Tote Meer</em></strong>, es war Februar, kalt, Nieselregen und ich wollte in die Wärme. Das Tote Meer liegt unter dem Meerespiegel und die Temperaturen im Februar liegen um die 22°C, also noch schön warm. Leider gab es aber nur eine Fahrt mit einem <em><strong>Coach </strong></em>(mit 50 amerikanischen Touristen in einem Bus) dorthin inkl. Hotelübernachtung. Auf eigene Faust nicht so einfach. Also erkundigte ich mich, was ich unabhängig und sicher machen konnte. <strong><em>Ramallah</em></strong>, <em><strong>Hebron</strong></em> vielleicht. Leider gab es keine öffentliche Busverbindung dorthin. So dass ich mich für <strong><em>Bethlehem </em></strong>entschied. Nazareth war auch in der Nähe &#8211; und meine Neugierde zog mich. Es gab außerdem eine öffentliche Busverbindung für 6,5 Schekel = 1,50 Euro. Abfahrt unterhalb der Altstadt mit einem Minibus. Die Größe hat mich an Mexiko erinnert. Dort hießen diese Busse <strong><em>Peseros</em></strong> (von peso, Gewicht, weil sie Gewicht trugen und bewegten). Aus Jerusalem raus ging es durch von Mauern zerklüftetes Land. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Mauern, Elektrostacheldraht und Checkpoints</h4>



<p>Ein zerklüftetes Land. Die Fahrt ging viele Kilometer an hohen Betonmauern mit Elektro Stacheldraht oben abgesichert entlang. Grenzen und Mauern soweit das Auge reichte und auch einige Checkpoints. Die blieben mir besonders in Erinnerung. Warum? Ich war die einzige &#8222;Privilegierte&#8220; Reisende weil einen roten Pass neben einer chinesischen Familie auf der Rückbank des Busses. Zwei Soldaten stiegen mit Maschinengewehren im Anschlag in den Bus am Checkpoint Bethlehem.<strong> &#8222;Passports!&#8220; </strong>in scharfen Befehlston. Ok, ok&#8230;ich kramte in meiner Tasche und mein Pass wurde nicht mal angefasst. Er war ja rot, Bundesrepublik Deutschland. Bei den Chinesen war es genauso.</p>



<p><strong>&#8222;All others out!<em>&#8220; </em></strong><em> All others</em><strong><em> </em></strong>waren Palestinenser. Pendler zwischen der Westbank, Bethlehem und Jerusalem. Menschen die Waren verkauften oder in Jerusalem arbeiteten. Draußen gab es ein Zollhaus, wo die Pendler sich in einer Art Laufgehege anstellen mussten um ihre &#8222;Pendelpapiere&#8220; vorzuzeigen. Es nieselte. Ein weiterer Grenzkontrolleur stand mit Maschinengewehr im Anschlag neben dem Häuschen und bewachte das Procedere während er an einer Zigarette zog. Die Palestinenser standen im Nieselregen, die beiden unterhielten sich. Irgendwann öffnete sich das kleine Fenster vom Häuschen und die Papiere wurden nacheinander vorgezeigt. Alles aus dem trockenen Bus beobachtend, fühlte ich mich schlecht, weil ich als Tourist mit meinem rotem deutschen Pass, dieses Procedere nicht durchstehen musste. Es fühlte sich unangenehm an, diese Erniedrigung von Menschen hautnah mitzuerleben, im Jahr 2018.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bethlehem: Die heilige Stadt, von Mauern umgeben</h3>



<p>Bethlehem, im Westjordanland, im Norden an Jerusalem angrenzend, für die Christen der Geburtsort Jesus. Mit knapp 30.000 Einwohnern gehört sie staatsrechtlich zu den palestinensischen Autonomiegebieten. Was ich nach dieser Reise sehr in Frage stelle. Nach Ankunft mit dem Bus, nahm ich ein Taxi für die <strong><em>Mauertour.</em></strong> Die direkt dort begann. Unterhalb von Behtlehem gibt es ein großes Flüchtlingscamp, <strong>Aida</strong>. Das wird nicht in Reiseführern erwähnt. Man stelle sich vor: Februar, Regen, eine Moschee und der Ruf eine Muezzins war zuhören. Das Camp befand sich an der Mauer, mein erster Stop. Ich sah ein großes Tor, mit einem symbolischen Schlüssel darüber. Der Taxifahrer erklärte mir, das bedeute, dass man immer wieder nach Hause zurück gehen und die Hoffnung nie aufgeben wird. Das war der Moment an dem ich nichts mehr verstanden habe. Meine Frage, was für Flüchtlinge in diesem Camp wohnen, eng zusammengepfercht in in provisorischen Häusern, bekam ich keine Antwort. Entweder aus Scham oder aus Angst, &#8222;der Feind hört mit&#8220;. Wenn er mir gesagt hätte, die Bewohner seien Palestinenser, die völkerrechtswidrig<strong> </strong>aus ihren Häusern vertrieben wurden, hätte er vermutlich ein Problem gehabt. Es gibt Themen, über die Palestinenser nicht sprechen. Das habe ich nach dieser Reise begriffen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="378" height="504" data-id="44852" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/wall-palestine.jpg" alt="Mauer mit Aufschrift und Logo Visit Palestine" class="wp-image-44852" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/wall-palestine.jpg 378w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/wall-palestine-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="679" height="907" data-id="44850" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/bethlehem-camp-1.jpg" alt="Flüchtlingscamp in Bethlehem" class="wp-image-44850" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/bethlehem-camp-1.jpg 679w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/bethlehem-camp-1-480x641.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 679px, 100vw" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="431" height="575" data-id="44853" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/susanne-stukenberg-bethlehem.jpg" alt="Frau auf Treppe in Bethlehem" class="wp-image-44853" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/susanne-stukenberg-bethlehem.jpg 431w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/susanne-stukenberg-bethlehem-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 431px) 100vw, 431px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="756" height="1008" data-id="44851" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/abdulrahman-israel-opfer.jpg" alt="Kindfoto auf Mauer mit Schrift" class="wp-image-44851" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/abdulrahman-israel-opfer.jpg 756w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/06/abdulrahman-israel-opfer-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 756px, 100vw" /></figure>
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<h3 class="wp-block-heading">Rückreise mit dem Zug non-stop zum Flughafen</h3>



<p>Die Rückreise war sehr einfach: Von Jerusalem, meine 2. Reisestation und Basis während der Woche hat einen Bahnhof in der Innenstadt, fußläufig von meinem Hotel in 15 Minuten erreichbar. Mehrmals täglich gibt es einen Schnellzug, der in 20 Minuten den Flughafen Ben Gurion erreicht. Das Bahnhofsgebäude ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, so dass man den Haupteingang nicht gleich sieht. Zwei bewaffnete Soldaten / Polizisten standen dort an einer Tür des Gebäudes. Ich fragte wie ich am schnellsten in das Gebäude käme. Und bekam nicht gleich eine Antwort. Ich wurde erstmal ignoriert und dann aufgefordert hebräisch zu sprechen, <em><strong>&#8222;..speak hebrew to me! No english&#8220;</strong></em> Ok&#8230;.diesen Wunsch konnte ich leider nicht bedienen. Ich ging trotzdem durch die Tür und erreichte den Bahnhof und stieg irritiert in meinen Zug zum Flughafen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Almost Travel F**k up bei Abreise</h4>



<p>Ich hätte fast den Flug verpasst. Warum: Es muss ein <em><strong>Ausreisevisum</strong></em> beantragt werden, bevor man zur Passkontrolle geht. Dieses Visum ist mehr als ein Formsache, weil sie Zeit braucht. Wird leider nicht auf der Seite des AA erwähnt. Es gibt eine Extraschlange und es werden dieselben Fragen gestellt wie bei der Sicherheitskontrolle. Bei &#8222;Durchwinken&#8220; bekommt man ein Ausreisevisum, also man darf zur Passkontrolle weiter. Dort werden die Fragen, die bei der <em>Ausreisevisumsstelle </em>gestellt wurden, noch einmal wiederholt. Deshalb: Man muss Zeit einplanen für diesen Abschnitt der Reise: ca. 45 Min. extra, je nach Länge der Schlange und Zeit für die Befragung. In der Abflughalle wurde ich immer wieder von Zivilpolizisten und Psychologen, meistens in Zweier-/ Dreiergruppen aufgesucht und über meinen Reisezweck befragt. Das war unangenehm, so dass ich froh war in meinem Flieger nach Berlin zu sitzen bei Aufrufen meines Fluges.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fazit:</h4>



<p>Man sollte darauf vorbereitet sein in ein Land mit tief zerklüfteter Gesellschaft einzureisen, in dem Tourismus gesponsert ist und die Menschen im Westjordanland, den besetzten Gebieten und Städten (Hebron, Ramallah, Bethlehem), Palestinenser nicht gleichberechtigt den Israelis sind. Damit sollte man umgehen können und es verinnerlichen. Es erklärt auch die teilweise sehr düstere Stimmung im Land. Besonders ist mir das in Jerusalem aufgefallen, während Tel Aviv sich wie ein Party-Mekka mit easy-peasy Lifestyle angefühlt hat.</p>



<p>Ob ich noch mal hinfahren würde? Ja! wann immer es wieder möglich ist. Salem.</p>



<p>Mit mir persönlich <a href="https://susannestukenberg.de/"><strong>reisen</strong></a></p>



<p>Warst du schon einmal in Israel oder der Westbank?</p>


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		<title>Mein Yogaretreat in Lychen, Brandenburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne Stukenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 11:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum ich als Retreat Anbieterin auch selbst an Retreats teilnehme]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo die innere Mitte suchen und finden</h2>



<p>..und warum es auch Reise-/ und Retreatanbietern gut tut, an Retreats gelegentlich teilzunehmen. Ich finde meine innere Mitte immer am Besten, wenn ich aus meinem Alltag heraus gehe. Das gelingt mir idealerweise mit einem Ortswechsel – und der muss manchmal gar nicht so weit entfernt sein. Sowie am vergangenen Mai-Wochenende in Lychen, Brandenburg.</p>



<p>Eine Stunde von Berlin entfernt liegt dieses Kleinod und wunderschöne Seminarhotel inmitten der „Kleinen Seenplatte“ in Brandenburg, der <a href="https://schluesshof.de/" data-type="link" data-id="https://schluesshof.de/" rel="nofollow noopener" target="_blank"><strong>Schlüßhof.</strong></a> Umgeben von großartiger Landschaft, Vegetation, Bäumen und Wasser. Ich habe sogar eine alte Bahntrasse entdeckt, auf der ich in den Ort Lychen gelaufen bin, nach Retreat Ende am letzten Tag, das war toll! Auch wenn ich von einem Mai-Regensturm fast überwältigt wurde: Auf Regen folgt Sonne &#8211; und so war es!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum in turbulenten Zeiten Auszeiten wichtig sind:</h2>



<p>Viele Nachrichten rieseln täglich auf uns ein. Es ist oft schon eine eigene Aufgabe zur sortieren, welche man denn überhaupt lesen und öffnen will, welche Briefe ich liegen lasse, zwischen dringenden und weniger dringenden Angelegenheiten zu differenzieren.</p>



<p>Letztendlich brauche wir alle einen erholsamen Schlaf und wollen am Ende des Tages irgendwann zur Ruhe kommen, so dass wir am nächsten Tag wieder frisch durchstarten können. Kleine Auszeiten in Form von Kurzurlauben, Yogaretreats über das Wochenende oder einfach nur eine Yoga- / Mediationspraxis am Abend können zwar keinen zweiwöchigen Urlaub am Meer oder eine Wüstenauszeit ersetzen, aber man sollte die Wirkung auf Körper und Seele nicht unterschätzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie ich auf dieses Yogaretreat gekommen bin?</h3>



<p>Ich kenne die Anbieterin persönlich über meine private Yogapraxis und besuche ihr Kurse regelmäßig seit einem Jahr in Berlin Zehlendorf. Schön, und was ihr Angebot für mich besonders macht: Sie bietet im Sommer auch Yoga am See, in der Natur, an. Als Frischluft-Liebhaberin mit einem Hang zum Leben in der Nähe von Wasser das perfekte Setting für mich!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum die Teilnahme an Retreats für mich persönlich wichtig ist?</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li>Als Retreatanbieterin ist es für mich essenziell, selbst regelmäßig an Retreats teilzunehmen. Diese Praxis fördert nicht nur meine persönliche Weiterentwicklung, sondern stärkt auch die Authentizität und Qualität meiner eigenen Angebote.</li>



<li>Ich muss mir als Selbständige immer gezielt solche Auszeiten einräumen. Die regelmäßige Yogarpraxis und Meditationen unterstützen mich in meiner Mitte zu bleiben. Abgesehen von den positiven gesundheitlichen Effekten</li>



<li>Eigene Retreaterfahrungen sind wichtig für meine persönliche Weiterentwicklung, zum Netzwerken mit anderen Frauen, UnternehmerInnen und YogalehrerInnnen und um Expertise auszutauschen.</li>



<li>Durch das Erleben anderer Retreats lerne ich andere Retreatformate kennen, komme regelmäßig aus meiner eigenen &#8222;Retreatblase&#8220; heraus.</li>
</ol>



<p>Bei letzten <strong><em>Soulspa-Retreat</em></strong> im Mai, so nennt Kerstin Schwindt von <strong><a href="https://www.kayayoga.de/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Kayayoga</a> </strong>ihre Retreats in solchen Orten wie dem Schlüßhof, war die Atmosphäre perfekt, wie man sie sich vorstellt. 20 Frauen haben zusammen gewirkt, sind täglich in die Yogapraxis gegangen und haben sich beim Tagesabschluss in der Stille zur Meditation getroffen. Es gab ein offenes Miteinander, Verabredungen, Alleingänge oder auch gemeinsame Erkundungen der Retreat Teilnehmerinnen zwischen den Yoga-/Meditationseinheiten</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="378" height="504" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/bootshaus.jpg" alt="" class="wp-image-43887" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/bootshaus.jpg 378w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/bootshaus-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="378" height="504" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/gunnera-park.jpg" alt="" class="wp-image-43889" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/gunnera-park.jpg 378w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/gunnera-park-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="378" height="504" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/retreat-lychen.jpg" alt="" class="wp-image-43891" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/retreat-lychen.jpg 378w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/retreat-lychen-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Eigene Teilnahme an Retreats seitens der Anbieter dient nicht nur der eigenen persönlichen Entwicklung sondern auch der Professionalität der eigenen Angebote. Wie könnte ich einer Reiseteilnehmerin glaubwürdiger den Gewinn eines Retreats vermitteln, wenn ich nicht selbst schon einmal Teilnehmerin war?</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-style-rounded"><img loading="lazy" decoding="async" width="605" height="806" src="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/yogaretreat.jpg" alt="" class="wp-image-43892" srcset="https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/yogaretreat.jpg 605w, https://susannestukenberg.de/wp-content/uploads/2025/05/yogaretreat-480x639.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 605px, 100vw" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Übrigens&#8230;last but not least: Mein nächstes Yogaretreat</h4>



<p>Mein nächstes Yogaretreat findet auch am Wasser statt – am <a href="https://susannestukenberg.de/yoga-und-thalasso/"><strong>Mittelmeer im November</strong> </a>mit <a href="https://www.facebook.com/groups/607593016432016" rel="nofollow noopener" target="_blank">Naser Guerras</a>, (UK) als Yogalehrer und in Kombination mit Thalasso (Meerwassertherapie) und Achtsamskeitsübungem bei der ich mit der Tangoessenz arbeite. </p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Reisezeit: 31.10.-07.11.2025</strong></h6>



<h5 class="wp-block-heading">Namasté</h5>
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